kaumEingewanderte Verfärbung
Rost, Öl und Ausblühungen sitzen im Material, nicht darauf.
Die Oberfläche wird sauber, die Verfärbung bleibt sichtbar. Hier führt nur eine bauliche Lösung weiter – zuerst die Ursache, dann die Optik.
Unser Verfahren
Es gibt nicht das eine Verfahren. Es gibt vier Stellschrauben, die für jeden Untergrund neu eingestellt werden – und sechs Schritte, die jedes Projekt durchläuft, vom ersten Blick auf Ihr Objekt bis zur dokumentierten Übergabe.

Ohne Chlor TÜV-geprüft · ISO 9001 Dokumentierte Übergabe
Wer nach „dem“ Reinigungsverfahren fragt, erwartet meist eine Maschine und einen Knopf. So funktioniert es nicht. Was an der Wand passiert, entsteht aus dem Zusammenspiel weniger Größen – und keine davon hat einen Wert, der für Ziegel, Klinker, Putz und Sandstein gleichermaßen richtig wäre.
Deshalb nennen wir hier keine Zahlen. Seriös lässt sich die Einstellung erst nach dem Blick auf den Untergrund festlegen und an der Probefläche überprüfen. Was wir stattdessen offenlegen: welche Größen es überhaupt sind, wofür jede davon gut ist und was passiert, wenn man sie überdreht.
Löst den Belag mechanisch von der Oberfläche. Für organischen Bewuchs braucht es davon deutlich weniger, als die meisten erwarten – die Arbeit macht überwiegend die Temperatur.
Zerstört Algen, Moose und Flechten samt ihrer Anhaftung thermisch. Genau diese Größe ersetzt bei uns die Chemie – nicht der Druck.
Trägt Gelöstes ab, statt es nur zu verteilen. Ebenso wichtig wie die Menge ist, wohin das Wasser hinterher läuft.
Verteilt die Energie gleichmäßig über die Fläche. Diese Größe entscheidet darüber, ob eine Wand hinterher sauber aussieht oder gestreift.
Ablauf
Der Ablauf ist bei jedem Auftrag derselbe – vom Einfamilienhaus bis zum Wohnbestand. Was sich unterscheidet, ist der Umfang, nicht die Reihenfolge.
Schritt 1
Wir prüfen Untergrund, Verschmutzungsart und Zugänglichkeit – vor Ort oder anhand Ihrer Fotos. Dabei geht es nicht nur um die verschmutzte Fläche, sondern auch um das, was daneben liegt: Fenster, Bepflanzung, Zufahrten, Nachbargrundstücke.

Schritt 2
Wir reinigen einen begrenzten Abschnitt an Ihrem Objekt. Daran wird die Einstellung der vier Größen festgelegt und überprüft, ob der Untergrund sie verträgt. Sie sehen das Ergebnis, bevor Sie sich entscheiden.

Schritt 3
Auf Basis von Analyse und Probefläche legen wir fest, wie gearbeitet wird: Einstellung je Bauteil, Reihenfolge der Flächen, notwendige Schutzmaßnahmen und der Weg für das anfallende Wasser.

Schritt 4
Gearbeitet wird abschnittsweise und mit fortlaufender Kontrolle des Ergebnisses. Zeigt eine Fläche unerwartetes Verhalten, wird nachjustiert statt durchgezogen – die Einstellung von der Probefläche ist ein Ausgangswert, kein Automatismus.
Schritt 5
Nach der Reinigung wird das Ergebnis gemeinsam mit Ihnen abgenommen – Fläche für Fläche, im Zweifel auch aus der Distanz. Erst aus einigen Metern Abstand zeigt sich, ob eine Fassade gleichmäßig sauber ist.

Schritt 6
Sie erhalten Ihr Objekt sauber zurück, dazu die Fotodokumentation der behandelten Flächen. Auf Neubefall geben wir 5 Jahre Garantie gemäß unseren Garantiebedingungen.

Der Kern
Schritt 2 entscheidet über alles Weitere
Die kostenlose Probefläche ist der einzige Punkt im Ablauf, an dem sich vor der Beauftragung zeigt, wie Ihr Untergrund reagiert. Fällt sie schwach aus, sparen Sie sich den Rest – und genau das sagen wir Ihnen dann auch.
Vorbereitung
Vorab klären
Nennen Sie uns beim Termin die Dinge, die Ihnen wichtig sind, auch wenn sie klein wirken: die frisch bepflanzte Rabatte, das Fenster, das nicht ganz dicht schließt, der Stellplatz, der freibleiben muss. Nachträglich lässt sich davon vieles nicht mehr korrigieren.
Der Teil des Verfahrens, über den am wenigsten gesprochen wird, verursacht den meisten Ärger, wenn er fehlt. Eine Fassadenreinigung bringt Wasser, Bewegung und Zugangstechnik an ein Objekt, das im Alltag genutzt wird – von Bewohnern, Kunden oder Beschäftigten. Was in dieser Zeit geschützt oder abgestimmt wird, entscheidet darüber, ob am Ende nur die Wand anders aussieht oder auch die Beete.
Fenster, Türen, Lüftungsgitter und Außensteckdosen werden geschlossen beziehungsweise abgeklebt. Undichte Stellen sind der häufigste Grund für Wasser im Innenraum.
Handlungsbedarf, wenn: Immer dann besonders wichtig, wenn Fenster älter sind oder nicht mehr sauber schließen.
Beete, Sträucher und empfindliche Flächen am Sockel werden abgedeckt. Was nicht abgedeckt werden kann, wird vorher gewässert – das verdünnt, was später ankommt.
Handlungsbedarf, wenn: Sobald direkt an der Wand gepflanzt ist oder ein Rasen bis an den Sockel läuft.
Bevor gearbeitet wird, steht fest, wohin das Wasser läuft und wo es aufgefangen wird. Bei Gefälle zum Nachbargrundstück oder zu offenen Schächten wird zusätzlich abgeleitet.
Handlungsbedarf, wenn: Bei Hanglagen, Tiefgaragenzufahrten und offenen Entwässerungsrinnen.
Arbeitsbereiche unter der Fläche werden abgesperrt, Zugänge und Rettungswege bleiben frei. Bei Gewerbe und öffentlichen Gebäuden kommen Ihre eigenen Sicherheitsvorgaben hinzu.
Handlungsbedarf, wenn: Sobald Publikumsverkehr, Anlieferung oder Schulbetrieb im Spiel sind.
Grenzen
Unsere Regel
Wenn die Probefläche zeigt, dass der Unterschied gering bleibt, raten wir ab. Das kostet uns einen Auftrag und erspart Ihnen eine Enttäuschung, die Sie sonst erst nach der kompletten Fläche bemerken würden.
Nicht jede Verfärbung ist Schmutz. Manches ist in den Untergrund eingewandert, anderes ist Substanzschaden, und wieder anderes kommt zuverlässig zurück, solange die Ursache bleibt. In allen drei Fällen wäre eine Reinigung die falsche Empfehlung – und genau deshalb steht die Probefläche am Anfang und nicht die Rechnung.
kaumRost, Öl und Ausblühungen sitzen im Material, nicht darauf.
Die Oberfläche wird sauber, die Verfärbung bleibt sichtbar. Hier führt nur eine bauliche Lösung weiter – zuerst die Ursache, dann die Optik.
kaumKreidender Anstrich, Risse und Hohlstellen tragen keine Reinigung mehr.
Reinigen würde den Schaden nur freilegen. Sinnvoll ist die Reihenfolge Instandsetzung, dann Reinigung oder Beschichtung.
eingeschränktSandende Oberflächen verlieren bei jedem Eingriff Substanz.
Möglich, aber nur zurückhaltend und in Abstimmung – bei Denkmalbestand zusätzlich mit der zuständigen Behörde.
gutDauerschatten und Feuchtigkeit lassen den Bewuchs zurückkehren.
Die Fläche wird sauber. Ohne Rückschnitt oder Reparatur der Entwässerung ist die nächste Reinigung aber früher fällig als üblich.
Häufige Fragen
Was uns zum Verfahren am häufigsten gefragt wird – inklusive der Fragen, auf die es keine bequeme Antwort gibt.
Weil eine Zahl ohne Untergrund keine Aussage ist. Derselbe Wert, der auf einem robusten Betondachstein richtig ist, beschädigt eine gealterte Putzfassade. Die Einstellung entsteht an der Probefläche und wird während der Arbeiten überprüft – veröffentlichte Werte würden nur Sicherheit vortäuschen.
Weil sie die einzige ehrliche Antwort auf die Frage ist, was am Ende herauskommt. Sie zeigt an Ihrem eigenen Objekt, wie das Ergebnis aussieht, und sie zeigt uns, wie der Untergrund reagiert. Erst danach entscheiden Sie – und sie kostet Sie nichts, auch wenn Sie sich dagegen entscheiden.
Unsere Reinigungsverfahren kommen ohne Chlor und aggressive Reinigungschemikalien aus; die Arbeit übernimmt überwiegend heißes Wasser. Das bedeutet: keine Rückstände im Beet, kein belastetes Ablaufwasser. Für Beschichtungen und Schutzmittel gilt das nicht automatisch – deren Inhaltsstoffe besprechen wir gesondert, bevor sie zum Einsatz kommen.
Das hängt von Fläche, Verschmutzungsgrad, Zugänglichkeit und Witterung ab; pauschale Angaben wären geraten. Nach der Objektanalyse erhalten Sie mit dem Angebot ein konkretes Zeitfenster für Ihr Objekt statt einer Spanne aus dem Katalog.
In der Regel ja. Betroffen sind die Bereiche direkt an der bearbeiteten Fläche – dort wird abgesperrt und abgedeckt. Zugänge und Rettungswege bleiben frei, und bei Gewerbe, Hotels oder Schulen richten wir die Abschnitte nach Ihren Nutzungszeiten aus.
Genau dafür gibt es die Probefläche. Grenzen des Machbaren – etwa tief eingedrungene Verfärbungen oder ein geschädigter Untergrund – zeigen wir vorher, nicht hinterher. Wo eine Reinigung nur wenig bringt, sagen wir das offen und raten ab.
Auf Wunsch schützen wir gereinigte Flächen zusätzlich, etwa mit einer Fassadenversiegelung oder einem Anti-Graffiti-Schutz. Ob das bei Ihrem Untergrund sinnvoll ist, hängt vom Material ab – wir sagen Ihnen auch, wenn es das nicht ist.
Entscheidend sind Frostfreiheit und die Möglichkeit, dass die Fläche danach abtrocknet. Damit bleibt ein breites Fenster über das Jahr; kritisch sind anhaltender Frost und Dauerregen. Den konkreten Termin stimmen wir auf Wetterlage und Ihre Abläufe ab.
Ihr Beweis vor der Entscheidung
Der beschriebene Ablauf beginnt immer gleich: Wir sehen uns die Fläche an und reinigen einen abgegrenzten Ausschnitt, bevor irgendetwas beauftragt wird.
Probefläche anfragen – drei Angaben genügen
Wir klären Untergrund und Zugang am Telefon und stimmen den Termin ab.
Lieber direkt sprechen? 0211 38533203 – Rückruf in der Regel am selben Werktag. Mehr Details oder Fotos? Vollständiges Formular.
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