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Branchen & Auftraggeber

Gewerbliche und private Auftraggeber: So arbeiten wir für Sie

Ob Sie für Ihr eigenes Haus entscheiden, für 400 Wohneinheiten oder für ein Schulzentrum: Die Fassade ist selten das Schwierige. Schwierig sind Freigaben, Nachweise und Zeitfenster. Deshalb sortieren wir unsere Arbeit nach Auftraggebern – nicht nach Gebäudetypen.

Straßenzug mit Wohnhaus, Mehrfamilienhaus, Gewerbehalle und öffentlichem Gebäude nebeneinander
Vier Gebäudetypen in einer Straße – und vier völlig verschiedene Wege, wie über ihre Reinigung entschieden wird.

Unverbindlich TÜV-geprüft · ISO 9001 Bundesweit im Einsatz

Nicht das Gebäude entscheidet, sondern wer dafür geradestehen muss

Zwei Objekte können bautechnisch nahezu identisch sein – gleicher Putz, gleiche Ausrichtung, gleicher Grünbefall an der Wetterseite – und trotzdem völlig unterschiedliche Aufträge ergeben. Nicht die Wand unterscheidet sich, sondern der Weg zur Unterschrift.

Die Reinigungstechnik bleibt davon unberührt: Ein Ziegel bleibt ein Ziegel, unabhängig davon, wer die Rechnung unterschreibt. Was sich ändert, ist alles darum herum – und das ist erfahrungsgemäß der Teil, an dem Zusammenarbeit scheitert oder funktioniert.

Ausgangspunkt

Zwei Häuser, ein Befund

Nordseite vergrünt, Sockel verschmutzt, Substanz intakt. Bautechnisch derselbe Fall – nur steht das eine Haus im Privatbesitz und das andere im verwalteten Bestand.

Zwei bautechnisch identische Mehrfamilienhäuser nebeneinander mit gleichem Grünbefall

Eigentümer entscheidet selbst

1 Unterschrift
  1. 1

    Probefläche ansehen

    Das Ergebnis wird an der eigenen Wand begutachtet – meist gemeinsam mit der Familie, ohne weitere Beteiligte.

  2. 2

    Angebot als eine Summe

    Eine nachvollziehbare Gesamtsumme genügt; eine Aufschlüsselung nach Bauteilen ist möglich, aber selten nötig.

  3. 3

    Zusage, sobald die Entscheidung steht

    Der Termin richtet sich danach, wann es dem Haushalt passt – Urlaub, Gartensaison, Familienfeier.

Verwalteter Bestand

3 Instanzen
  1. 1

    Vorbereitung durch die Verwaltung

    Aus Befund, Probeflächenfoto und Angebot entsteht eine Vorlage, die auch ohne Fachwissen verständlich sein muss.

  2. 2

    Prüfung gegen Budget und Rücklage

    Die Maßnahme wird gegen den Wirtschaftsplan gehalten und mit anderen anstehenden Positionen priorisiert.

  3. 3

    Beschluss im Gremium

    Eigentümerversammlung, Beirat oder Ausschuss entscheiden – meist mit mehreren formal vergleichbaren Angeboten nebeneinander.

  4. 4

    Freigabe und Mieterinformation

    Nach dem Beschluss folgen Auftrag und Ankündigung an Bewohner, oft mit Vorlauf für Balkone und Stellplätze.

Dieselbe Fassade, dasselbe Verfahren

Am Ende steht in beiden Fällen die identische Arbeit an der Wand. Unterschiedlich ist nur, was ein Angebot leisten muss, bis es dort ankommt – und genau daran richten wir Unterlagen und Terminplanung aus.

Gleiches Objekt, gleicher Befall – zwei Entscheidungswege

Ihre Perspektive

Wählen Sie, aus welcher Rolle Sie auf das Objekt schauen

Jede Karte führt auf eine eigene Seite mit den Abläufen, Unterlagen und Rücksichten, die für diese Gruppe zählen.

Doppelhaushälfte mit hellem Putz, Klinkersockel und VorgartenEigenheim

Private Eigentümer

Sie entscheiden allein und brauchen dafür keine Sitzung – dafür lassen Sie fremde Menschen an Ihr Zuhause. Hier zählt, dass am Abend das Grundstück wieder aufgeräumt ist und Sie vorher gesehen haben, was herauskommt.

  • Entscheidung ohne Gremium
  • Rücksicht auf Garten und Nachbarn
  • Nachweis für die Hausakte
So arbeiten wir für Sie
Sechsgeschossiges Mehrfamilienhaus der 1960er-Jahre mit BalkonreihenWEG & Mietverwaltung

Hausverwaltungen

Sie entscheiden nicht, Sie bereiten Entscheidungen vor. Ein Angebot muss deshalb so gebaut sein, dass es eine Eigentümerversammlung übersteht – nachvollziehbar, vergleichbar und ohne Posten, die später jemand hinterfragt.

  • Beschlussfähige Angebote
  • Ein Ansprechpartner für viele Objekte
  • Dokumentation für die Abrechnung
So arbeiten wir für Sie
Wohnsiedlung mit vier gleichartigen Zeilenbauten und GrünflächenBestand

Wohnungswirtschaft & Genossenschaften

Sie denken in Beständen und Budgetjahren, nicht in einzelnen Fassaden. Interessant ist deshalb, welche Häuser zuerst drankommen, was sich bündeln lässt und wie sich Instandhaltung über mehrere Jahre glätten lässt.

  • Priorisieren statt Gießkanne
  • Quartiersweise Bündelung
  • Mieterinformation vorbereitet
So arbeiten wir für Sie
Graue Trapezblechfassade einer Logistikhalle mit VerladetorenBetriebsgelände

Gewerbe & Industrie

Ihr Engpass ist selten das Budget, sondern der Betrieb: Anlieferung, Schichten, Sicherheitsunterweisung, Zutritt. Gereinigt wird, wenn es Ihre Abläufe zulässt – nicht, wenn es uns in den Kalender passt.

  • Arbeiten im Betriebsfenster
  • Zutritt und Unterweisung geregelt
  • Flächen statt Einzelobjekte
So arbeiten wir für Sie
Ladenzeile in einer Fußgängerzone mit Vordach und SchaufensternStandortnetz

Hotels & Filialunternehmen

Der Eindruck entsteht draußen, bevor jemand eintritt – und er muss an jedem Standort derselbe sein. Gefragt ist Wiederholbarkeit: dasselbe Ergebnis in Kiel wie in Freiburg, ohne Störung der Öffnungszeiten.

  • Einheitlich über alle Standorte
  • Arbeiten außerhalb der Stoßzeiten
  • Zentrale Abstimmung, lokale Ausführung
So arbeiten wir für Sie

Ablauf

Bis zur Entscheidung läuft es bei allen gleich

Zur Dauer

Wie lange dieser Weg dauert, bestimmen nicht wir, sondern Ihre Struktur: Ein Eigentümer kann zwei Tage nach der Probefläche zusagen, eine Eigentümergemeinschaft braucht bis zur nächsten Versammlung. Wir halten Zustand und Probeflächenergebnis deshalb so fest, dass sie auch Monate später nachvollziehbar sind, und klären die Gültigkeit des Angebots, bevor der Termin im Gremium ansteht.

So verschieden die sechs Gruppen entscheiden – der Weg bis zu dem Punkt, an dem entschieden wird, ist derselbe. Er ist bewusst so gebaut, dass Sie erst dann etwas beauftragen, wenn Sie das Ergebnis an Ihrem eigenen Objekt gesehen haben. Kein Katalogfoto, keine Referenz von einem fremden Haus, sondern Ihre Wand.

  1. 1

    Anfrage mit Fotos

    Ein paar Handybilder und die betroffenen Seiten genügen für die erste Einordnung. Maße, Flächenangaben oder Fachbegriffe müssen Sie nicht liefern.

  2. 2

    Objekt ansehen

    Vor Ort klären wir Untergrund, Zugänglichkeit und Randbedingungen: Wasseranschluss, Stellflächen, empfindliche Nachbarbereiche, Zufahrt für Hubarbeitsbühnen.

  3. 3

    Kostenlose Probefläche

    Wir reinigen einen Abschnitt an Ihrem Objekt. Bleibt der Unterschied gering, sagen wir das offen – auch wenn dann kein Auftrag daraus wird.

  4. 4

    Angebot in Ihrer Form

    Sie erhalten das Angebot in der Aufteilung, die Ihr Entscheidungsweg braucht: als eine Summe, nach Bauteilen getrennt oder nach Objekten gegliedert.

  5. 5

    Freigabe – und erst dann Termin

    Der Ausführungstermin wird nach Ihrer Freigabe geplant, abgestimmt auf Nutzungszeiten, Betriebsabläufe oder Versammlungstermine.

Von der Anfrage bis zur Freigabe

Wirtschaftlichkeit

Reinigen oder neu beschichten – wovon die Antwort abhängt

Faustregel

Solange die Beschichtung tragfähig ist und nur oberflächlich verschmutzt oder bewachsen wirkt, ist Reinigen der wirtschaftlichere Weg. Sobald der Anstrich kreidet, abplatzt oder der Putz Risse zieht, hilft keine Reinigung mehr – dann wäre sie sogar die teurere Entscheidung, weil sie den Substanzschaden nur kurz überdeckt. Welcher der beiden Fälle vorliegt, zeigt die Probefläche.

Diese Frage stellt sich in jeder der sechs Gruppen, nur mit anderem Vorzeichen: Beim Eigenheim geht es um die eigene Ersparnis, im Bestand um die Instandhaltungsrücklage, in der Kommune um den Haushaltsplan. Die fachliche Antwort ist in allen Fällen dieselbe und hängt am Zustand des Untergrunds, nicht am Budget.

Neu beschichten
Reinigen
  • Wann sinnvoll

    Neu beschichten

    Vorteil: Wenn die vorhandene Beschichtung ihre Funktion verloren hat: Kreiden, Abplatzen, Rissbildung im Untergrund.

    Reinigen

    Vorteil: Wenn die Beschichtung tragfähig ist und die Verschmutzung obenauf sitzt – der häufigere Fall bei gepflegten Beständen.

  • Eingriffstiefe

    Neu beschichten

    Die Oberfläche wird verändert; Farbton, Struktur und Diffusionsverhalten werden neu festgelegt.

    Reinigen

    Der bestehende Aufbau bleibt erhalten, das ursprüngliche Erscheinungsbild kommt zurück.

  • Vorbereitung

    Neu beschichten

    Einschränkung: Setzt eine gereinigte, tragfähige Fläche voraus – ohne diesen Schritt hält keine neue Schicht.

    Reinigen

    Ist selbst dieser Schritt und damit ohnehin fällig, egal wie Sie sich anschließend entscheiden.

  • Aufwand für Sie

    Neu beschichten

    Längeres Zeitfenster, mehr Abstimmung, in der Regel Gerüst und Wetterabhängigkeit.

    Reinigen

    Kürzeres Zeitfenster, weniger Eingriff in Nutzung und Betrieb.

  • Bei Denkmal- oder Bestandsauflagen

    Neu beschichten

    Farb- und Materialwahl sind genehmigungsrelevant und dauern entsprechend.

    Reinigen

    Zustandserhalt ist meist der unkompliziertere Weg – Auflagen zum Verfahren bleiben trotzdem zu klären.

Zwei Wege, ein Zustandsbefund entscheidet

Nachweise

Die Unterlagen, nach denen später jemand fragt

Aus der Praxis

Sagen Sie uns die Form vorab, in der Sie die Unterlagen später brauchen. Ob eine Position je Aufgang, je Objekt oder je Kostenstelle ausgewiesen wird, kostet vorher nichts – nachträglich ist es Aufwand für beide Seiten. Dasselbe gilt für Bildmaterial: Wer weiß, dass Fotos in eine Objektakte oder eine Beschlussvorlage wandern, kann sie von Anfang an entsprechend anlegen.

Wer selbst entscheidet, braucht am Ende wenig Papier. Wer für andere entscheidet, braucht es zwingend – und zwar zum Zeitpunkt der Nachfrage, nicht Wochen später.

Deshalb entsteht die Dokumentation bei uns während der Arbeit und nicht rückwirkend aus der Erinnerung. Als nach ISO 9001 zertifizierter Betrieb, geprüft durch den TÜV Rheinland, ist dieser Ablauf Teil des Qualitätsmanagements und nicht vom Wohlwollen des Einzelnen abhängig.

  • Zustandsaufnahme vor Beginn

    Fotos des Ist-Zustands je Bauteil und Seite. Sie belegen später, was vorhanden war – wichtig bei bereits geschädigten Bereichen.

    Handlungsbedarf, wenn: Immer dann nötig, wenn Sie das Objekt nicht selbst täglich sehen.

  • Angebot in prüffähiger Gliederung

    Getrennt nach Bauteilen, Objekten oder Standorten – so, dass Ihre Gremien es gegen andere Angebote halten können.

    Handlungsbedarf, wenn: Spätestens dann, wenn mehr als eine Person zustimmen muss.

  • Ausführungsnachweis mit Fotos

    Dokumentierte Übergabe mit Vorher-Nachher-Bildern der behandelten Flächen, nachvollziehbar den Rechnungspositionen zugeordnet.

    Handlungsbedarf, wenn: Wird erfahrungsgemäß genau dann gebraucht, wenn niemand mehr damit gerechnet hat.

  • Garantieunterlagen

    Auf Neubefall geben wir 5 Jahre Garantie gemäß unseren Garantiebedingungen; Umfang und Ausschlüsse stehen schriftlich darin.

    Handlungsbedarf, wenn: Gehört in dieselbe Akte wie der Ausführungsnachweis, sonst ist sie im Zweifel nicht auffindbar.

Was Sie von uns bekommen – und wann Sie es brauchen

Häufige Fragen

Was Auftraggeber vor der ersten Anfrage wissen wollen

Fragen, die sich quer durch alle sechs Gruppen ziehen – die gruppenspezifischen beantworten die jeweiligen Seiten.

Ich bin Eigentümer und sitze im Verwaltungsbeirat – welche Seite gilt für mich?

Beide, je nach Anlass. Geht es um Ihr eigenes Haus, ist die Seite für private Eigentümer die richtige. Geht es um die Wohnanlage, in der Sie Beirat sind, finden Sie unter Hausverwaltungen das, was Sie für die Vorbereitung einer Beschlussfassung brauchen. Sprechen Sie uns einfach in der Rolle an, aus der Sie gerade fragen.

Arbeiten Sie auch für einzelne Häuser oder nur für große Auftraggeber?

Beides. Ein Einfamilienhaus ist für uns kein Sonderfall – die Verfahren sind dieselben, nur der organisatorische Rahmen ist kleiner. Umgekehrt wächst bei Beständen und Standortnetzen vor allem der Abstimmungsaufwand, nicht die Technik.

Ändert sich das Reinigungsverfahren, je nachdem wer beauftragt?

Nein. Was auf die Fläche kommt, entscheidet der Untergrund: Ziegel, Putz, Klinker, Beton oder Naturstein vertragen jeweils Unterschiedliches. Der Auftraggeber bestimmt den Rahmen – Zeitfenster, Nachweise, Ansprechwege –, nicht die Technik.

Wir haben mehrere Objekte an verschiedenen Orten. Wie läuft das ab?

Über eine gemeinsame Abstimmung und eine einheitliche Aufnahme aller Objekte. Sinnvoll ist meist, zuerst zu priorisieren statt alles gleichzeitig zu beauftragen: Objekte mit fortschreitendem Befall zuerst, optisch auffällige mit Kundenverkehr direkt danach. Wir sind bundesweit im Einsatz, die Reihenfolge stimmen wir mit Ihnen ab.

Können wir das Ergebnis sehen, bevor wir uns festlegen?

Ja, genau dafür ist die kostenlose Probefläche da. Sie wird an Ihrem Objekt angelegt, nicht an einem Musterstück – und sie kostet Sie auch dann nichts, wenn Sie sich danach gegen die Beauftragung entscheiden. Für Gremien ist sie besonders nützlich, weil sich mit einem Foto der Probefläche jede Diskussion abkürzen lässt.

Warum finden wir hier keine Pauschalpreise?

Weil sie in dieser Branche fast immer falsch wären. Der Aufwand hängt an Untergrund, Verschmutzungsgrad, Höhe, Zugänglichkeit und daran, ob gearbeitet werden darf, wann es fachlich sinnvoll ist. Ein belastbarer Preis entsteht nach der Besichtigung – dafür gilt er dann auch.

Ihr Beweis vor der Entscheidung

Wir kennen Ihre Freigabewege

Ob Eigentümer, Verwaltung oder Betriebsleitung: Wir stimmen Nachweise, Zeitfenster und Ansprechpartner vorab ab – und beginnen mit einer kostenlosen Probefläche.

Probefläche anfragen – drei Angaben genügen

Wir klären Untergrund und Zugang am Telefon und stimmen den Termin ab.

Kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden erst nach der Probefläche.

Lieber direkt sprechen? 0211 38533203 – Rückruf in der Regel am selben Werktag. Mehr Details oder Fotos? Vollständiges Formular.