TRODATEC LogoTRODATEC

Standort

Fassadenreinigung in Oberhausen – Standort im Westen

Hier liegt das Problem seltener an der Wand als über ihr: flach geneigte Dächer, zugesetzte Abläufe, Moospolster, die Wasser halten. Was Ihr Objekt braucht, klären wir vor Ort – mit kostenloser Probefläche.

Illustration: TRODATEC-Team reinigt das flach geneigte Dach einer Wohnzeile – ein Mitarbeiter arbeitet aus dem Korb der roten Arbeitsbühne an der bemoosten Dachfläche, daneben der beschriftete Firmentransporter

Unverbindlich ISO 9001:2015 · TÜV Rheinland

Bildmotiv: Illustration unserer Arbeitsweise – echte Kundenprojekte ansehen

Belege statt Behauptungen

Ein Ziegeldach, bevor und nachdem der Flechtenbefall weg ist

Ziegeldach mit mehreren Kaminen, dessen schattige Hälfte flächig mit Flechten und Moos bewachsen ist, vor der Dachreinigung
Vorher
Dasselbe Ziegeldach nach der Reinigung, durchgehend im gleichen hellen Farbton ohne Flechtenbewuchs
Nachher

Weiterscrollen – die Fläche wird sauber

Der Befund

Flechten und Moos in der Schattenzone

Auf einem Ziegeldach mit mehreren Kaminen hat sich in der dauerfeuchten Hälfte ein flächiger Flechtenbelag festgesetzt, während die besonnte Seite deutlich heller bleibt.

Die Ausführung

Mit reduziertem Druck statt Hochdruck abgenommen

Der Bewuchs wird mit angepasstem Druck von der Ziegeloberfläche gelöst, ohne die Sinterschicht der Pfanne zu beschädigen.

Das Ergebnis

Wieder eine durchgehend helle Dachfläche

Nach der Reinigung zeigt das Dach wieder einen einheitlichen Farbton, die Schattengrenze ist verschwunden.

Betriebsstätte

Unser Standort in Oberhausen

Oberhausen ist unser zweiter fester Anlaufpunkt im Ruhrgebiet und deckt den westlichen Ballungsraum ab – ein Gebiet mit dichter Wohnbebauung aus den Fünfziger- bis Siebzigerjahren.

Genau dieser Bestand bringt die typischen Schadensbilder mit: veralgte Nordseiten, vermooste Flachdächer, Rußauflagen aus Jahrzehnten Industriegeschichte. Wir arbeiten hier chemiefrei und ohne aggressiven Hochdruck.

Einzugsgebiet
Westliches Ruhrgebiet
Von Mülheim und Duisburg über Bottrop bis Dinslaken.
Häufigster Auftrag
Die Dachfläche
Anders als an unseren übrigen Standorten steht hier das Dach vor der Fassade.
Typischer Auftraggeber
Meist eine Verwaltung
Wohnungsunternehmen und Eigentümergemeinschaften mit mehreren Häusern in einer Zeile.

Ortsbefund

Der Oberhausener Bestand und seine Altlasten

  • 01

    Rauer Nachkriegsputz hält Sporen dauerhaft fest

    Wer hier Fassaden saniert, arbeitet fast immer an Bauten der Wiederaufbaujahre: schlichter Zementputz, Waschbeton, dazu die Werkssiedlungen mit ihren gleichförmigen Zeilen. Dieser Putz ist rau und saugfähig – Sporen und Feinstaub finden darin dauerhaft Halt.

  • 02

    Ruß braucht Temperatur, nicht Druck

    Dazu kommt das industrielle Erbe. Über Jahrzehnte haben sich dunkle Auflagerungen aus Ruß und Abgasen festgesetzt, die mit reinem Wasserdruck nicht wegzubekommen sind, ohne die Putzoberfläche mit abzutragen. Temperatur leistet hier, was Druck nicht schafft.

  • 03

    Flachdächer stauen Feuchtigkeit und Moos

    Der dritte Punkt sind die Dächer: viele flach geneigte Eindeckungen und echte Flachdächer aus den Sechzigern und Siebzigern. Auf ihnen steht Feuchtigkeit länger als auf steilen Ziegeldächern, entsprechend großflächig ist der Moosbewuchs – und entsprechend häufig verstopfen Abläufe.

Prägende Dachform
Flach geneigte Eindeckungen und echte Flachdächer aus den Sechzigern und Siebzigern.
Kritisches Bauteil
Der Dachablauf. Sitzt er zu, staut sich Wasser auf einer Fläche, die dafür nicht gebaut ist.
Wer entscheidet
Meist eine Verwaltung mit mehreren Objekten – Beschlusslage und Budgetjahr geben den Takt vor.
Zusätzliche Last
Wo Zeilen dicht stehen, bleibt zwischen ihnen kaum Zug – die Flächen dazwischen trocknen langsam ab.

Dachlandschaft

Was auf flach geneigten Dächern anders läuft

Auf einer steilen Ziegelfläche läuft Wasser ab. Auf einer flachen bleibt es stehen – und alles Weitere folgt daraus.

Die Wiederaufbaujahre haben hier viele Dächer mit geringer Neigung hinterlassen, dazu echte Flachdächer der Sechziger und Siebziger. Auf ihnen hält sich Feuchtigkeit deutlich länger als auf einem Steildach, und Moos wächst nicht in Polstern, sondern in Flächen.

Diese Schicht wirkt wie ein Schwamm: Sie nimmt Wasser auf, gibt es langsam ab und hält die Deckung dauerhaft feucht. Was als optisches Thema beginnt, wird über die Jahre zu einer Frage der Abdichtung.

Nahaufnahme von Betondachsteinen mit rauer Oberflächerobust

Betondachstein

Die Oberfläche ist rau und nimmt Sporen leicht auf.

Belastbarkeit
Praxis-Hinweis

Robust genug für zügiges Arbeiten, aber ohne Beschichtung kommt der Bewuchs verlässlich zurück.

Nahaufnahme roter Tondachziegelrobust

Tonziegel

Einzelne alte Ziegel können unter Last brechen.

Belastbarkeit
Praxis-Hinweis

Vor dem Betreten prüfen wir die Deckung; gebrochene Ziegel tauschen wir aus, statt sie zu übergehen.

Nahaufnahme grauer Faserzementplatten auf einem Dachempfindlich

Faserzementplatte

Ältere Platten sind spröde und im Zweifel asbesthaltig.

Belastbarkeit
Praxis-Hinweis

Bei Verdacht auf asbesthaltiges Material wird nicht gereinigt – das ist eine Sanierungs-, keine Reinigungsfrage.

Nahaufnahme einer Flachdach-Abdichtung mit Wasserablaufsehr empfindlich

Bitumenabdichtung

Die Abdichtung ist die letzte Schicht vor der Konstruktion.

Belastbarkeit
Praxis-Hinweis

Hier arbeiten wir ohne punktuelle Last und mit dem geringsten Druck – ein Riss kostet mehr als jede Reinigung einbringt.

Entwässerung

Wohin das Wasser vom Dach eigentlich geht

Ein zugesetzter Ablauf ist kein Schönheitsfehler: Auf einer flachen Fläche entscheidet er über die Statik.

Flach geneigte Dächer entwässern über wenige Punkte. Setzt sich einer davon mit Moos und Substrat zu, staut sich Regen genau dort, wo die Konstruktion am wenigsten Reserve hat. Jeder Zentimeter Stauwasser wiegt zehn Kilogramm pro Quadratmeter.

Deshalb ist die Reinigung der Fläche bei uns nie von der Kontrolle der Abläufe getrennt. Wer nur das Grün abnimmt und das Substrat in den Einlauf spült, hat das Problem verschoben statt gelöst.

  • Einläufe freilegen

    Vor dem ersten Arbeitsgang, nicht danach: Ein freier Ablauf nimmt auf, was bei der Reinigung anfällt.

    Dringend, wenn: Nach Regen stehen Pfützen länger als einen Tag auf der Fläche.

  • Notüberlauf kontrollieren

    Er ist die Sicherung für den Fall, dass der Hauptablauf ausfällt. An vielen Bestandsdächern ist er zugewachsen oder fehlt.

    Dringend, wenn: Am Attikarand ist kein zweiter Auslass erkennbar.

  • Anschlüsse an der Attika

    Der Übergang von Fläche zu Aufkantung ist die typische Schwachstelle. Dort arbeiten wir mit Abstand und ohne Kantendruck.

    Dringend, wenn: An der Aufkantung sind Risse oder offene Nähte sichtbar.

  • Rückstand aufnehmen

    Das gelöste Material wird von der Fläche geholt und nicht in die Entwässerung gespült.

    Dringend, wenn: Auf der Fläche liegt eine geschlossene Moosschicht.

Was am Ablaufsystem geprüft wird

Entscheidungsweg

Zwei Wege zur Beauftragung im Bestand

Ob eine Verwaltung entscheidet oder eine Eigentümergemeinschaft, ändert nicht die Leistung – aber alles am Zeitplan.

In den Wohnzeilen dieses Einzugsgebiets steht selten eine einzelne Person hinter dem Auftrag. Meist ist es eine Verwaltung mit Budgetjahr oder eine Gemeinschaft, die einen Beschluss braucht.

Beide Wege sind uns vertraut. Der Unterschied liegt darin, welche Unterlage wann gebraucht wird – und wie viel Vorlauf zwischen Anfrage und erstem Arbeitstag realistisch ist.

Ausgangspunkt

Mehrere Häuser, ein Bedarf

Am Anfang steht dieselbe Feststellung: Die Flächen sind zugewachsen und die Abläufe brauchen Aufmerksamkeit. Wie es weitergeht, hängt an der Eigentümerstruktur.

Verwaltung mit Budget

Rahmen vorhanden
  1. 1

    Objektaufnahme

    Wir nehmen alle Häuser gemeinsam auf und weisen den Zustand je Hausnummer getrennt aus.

  2. 2

    Angebot je Objekt

    Eine Position pro Haus, damit sich die Kosten der jeweiligen Wirtschaftseinheit zuordnen lassen.

  3. 3

    Abruf nach Budgetlage

    Die Ausführung kann in Etappen laufen, ohne dass der Aufbau jedes Mal neu kalkuliert wird.

Eigentümergemeinschaft

Beschluss nötig
  1. 1

    Beschlussfähige Vorlage

    Leistungsumfang, Flächen und Preis so aufgeschlüsselt, dass sie ohne Rückfragen in die Versammlung passen.

  2. 2

    Probefläche als Grundlage

    Ein dokumentiertes Musterstück nimmt der Diskussion die Spekulation darüber, was am Ende herauskommt.

  3. 3

    Termin nach der Versammlung

    Wir halten das Angebot bis zum Beschlusstermin und planen den Termin danach ein.

Ausführung mit klarer Zuordnung

In beiden Fällen ist am Ende nachvollziehbar, welche Leistung an welchem Haus erbracht wurde – und wer sie trägt.

Verwaltung oder Eigentümergemeinschaft

Häufige Fragen

Fragen zum Standort Oberhausen

  • Übersteht ein alter Zementputz die Reinigung unbeschadet?

    Wenn er tragfähig ist, ja. Genau das klärt die Probefläche: Wir prüfen an einer unauffälligen Stelle, ob der Putz fest sitzt und wie er auf Temperatur reagiert. Zeigt sich loser oder hohl liegender Putz, sagen wir Ihnen das – dann ist eine Putzsanierung nötig und keine Reinigung.

  • Können Sie auch im Winter arbeiten?

    Solange kein Frost ansteht, ja. Kritisch wird es, wenn Wasser auf der Fläche gefrieren kann – das schadet Putz und Fugen. Wir planen Termine deshalb witterungsabhängig und verschieben lieber, statt bei Minusgraden zu arbeiten.

  • Wir sind eine Eigentümergemeinschaft – wie läuft das ab?

    Sie erhalten ein Angebot, das sich als Beschlussvorlage in der Eigentümerversammlung verwenden lässt: Leistungsumfang, Flächen und Preis nachvollziehbar aufgeschlüsselt. Die kostenlose Probefläche dient dabei als Entscheidungsgrundlage, bevor Geld fließt.

  • Wie lange hält das Ergebnis im Ruhrgebiet?

    Das hängt von Ausrichtung, Beschattung und Umgebung ab. Wir sagen Ihnen bei der Besichtigung, womit Sie an Ihrem Objekt rechnen können – und ob eine Nachbehandlung sinnvoll ist.

  • Kann man ein Flachdach überhaupt betreten und reinigen?

    Betreten ja, wenn die Abdichtung tragfähig ist – das prüfen wir zuerst. Gearbeitet wird flächig und ohne punktuelle Last, damit die Bahnen nicht beschädigt werden. Zeigt sich die Abdichtung als spröde oder rissig, brechen wir ab und melden es Ihnen, statt weiterzumachen.

  • Wir verwalten mehrere Häuser in einer Zeile – geht das zusammen?

    Ja, und es ist meist günstiger. Ein gemeinsamer Aufbau für mehrere Hausnummern spart Rüstzeit, die wir sonst je Objekt berechnen müssten. Abgerechnet wird trotzdem je Haus, damit die Kosten sauber zuzuordnen sind.

Einzugsgebiet

Von Oberhausen aus fahren wir

  • Oberhausen
  • Mülheim an der Ruhr
  • Duisburg
  • Bottrop
  • Essen
  • Dinslaken

Das Einzugsgebiet reicht von Mülheim und Duisburg bis Bottrop und Dinslaken. Verwalten Sie mehrere Objekte in dieser Gegend, planen wir sie als eine Maßnahme – das spart Rüstzeit, die sonst jedes Haus einzeln trägt.

Kostenlos & unverbindlich

Probefläche in Oberhausen vereinbaren

Sagen Sie uns, um wie viele Hausnummern es geht und ob Dach oder Fassade im Vordergrund steht. Wir nehmen den Zustand je Objekt auf und legen eine Probefläche an, die als Grundlage für Beschluss oder Freigabe taugt.

Kostenlos und unverbindlich – auch dann, wenn die Versammlung am Ende anders entscheidet.

Kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden erst nach der Probefläche.