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Standort

Fassadenreinigung in Stuttgart – Standort für die Region

Halbhöhenlage, Stützmauer, schmale Zufahrt: In Stuttgart entscheidet oft der Zugang darüber, was ein Auftrag kostet. Wir klären ihn vor dem Angebot – und zeigen das Ergebnis an einer kostenlosen Probefläche.

Illustration: TRODATEC-Team reinigt ein Haus über einer Natursteinmauer am Hang – ein Mitarbeiter arbeitet aus dem Korb der roten Arbeitsbühne, ein zweiter arbeitet an der Stützmauer darunter

Unverbindlich ISO 9001:2015 · TÜV Rheinland

Bildmotiv: Illustration unserer Arbeitsweise – echte Kundenprojekte ansehen

Belege statt Behauptungen

Ein Hofpflaster, bevor und nachdem der Grünbelag weg ist

Gepflastertes Hofpflaster mit dichtem Moos- und Algenbefall entlang der Fugen, vor der Steinreinigung
Vorher
Dasselbe Hofpflaster nach der Steinreinigung, ohne erkennbaren Moos- oder Algenbelag
Nachher

Weiterscrollen – die Fläche wird sauber

Der Befund

Grünbelag im Muster der Fugen

Auf einem gepflasterten Innenhof hat sich entlang der Fugenlinien ein dichter Moos- und Algenteppich gebildet, an schattigen Stellen besonders ausgeprägt.

Die Ausführung

Ohne Säuren, mit reduziertem Druck gereinigt

Der Belag wird chemiefrei von den Steinflächen und aus den Fugen gelöst, ohne die Fugenfüllung auszuwaschen.

Das Ergebnis

Pflaster wieder in Originalfarbe sichtbar

Nach der Reinigung tritt die tatsächliche Steinfarbe wieder hervor, das Fugenmuster ist klar erkennbar.

Betriebsstätte

Unser Standort in Stuttgart

Der Standort Stuttgart bedient den Großraum bis in die Region Neckar. Die Kessellage der Stadt hält Feuchtigkeit und Verkehrsemissionen länger in der Luft als andernorts.

Sichtbar wird das an dunklen Auflagerungen auf Südwestfassaden und an Hangbebauung mit dauerhaft beschatteten Wandflächen. Beides sind Fälle für eine schonende, mehrgängige Reinigung statt für hohen Druck.

Einzugsgebiet
Bis in die Region Neckar
Von Esslingen über Ludwigsburg und Waiblingen bis Sindelfingen und Leonberg.
Häufigster Engpass
Der Zugang
Nicht die Fläche bestimmt den Aufwand, sondern die Frage, wie das Gerät hinkommt.
Typische Belastung
Grauer Feinstaubfilm
Verkehrsnahe Lagen tragen einen zähen, aber oberflächlich sitzenden Belag.

Ortsbefund

Sandstein, Hanglage, Kessel: was Stuttgart besonders macht

  • 01

    Sandstein ist weich und druckempfindlich

    Der Baustoff der Region ist Sandstein. Er prägt Sockel, Gewände und ganze Fassaden – und er ist weich. Sandstein nimmt Wasser auf, und zu viel Druck sprengt Körner aus der Oberfläche. Was danach folgt, ist keine saubere Fassade, sondern eine aufgeraute, die schneller wieder verschmutzt.

  • 02

    Hanglage erschwert den Zugang zur Rückseite

    Die Topografie kommt dazu. Halbhöhenlagen und Hanggrundstücke bedeuten schmale Zufahrten, Stützmauern und Häuser, an die kein Fahrzeug direkt heranfährt. Das muss vor dem Termin geklärt sein, sonst steht das Team ohne Zugang zur Rückseite da.

  • 03

    Die Kessellage hält den grauen Film in der Luft

    Und die Kessellage selbst: Sie hält Feuchtigkeit und Verkehrsemissionen länger in der Luft als offenes Gelände. Auf Fassaden schlägt sich das als grauer Film nieder, der mit klarem Wasser allein nicht abgeht, aber auch keine Gewalt verträgt.

Leitmaterial
Sandstein an Sockeln, Gewänden und ganzen Fassaden, darüber verputztes Mauerwerk.
Kritische Stelle
Die Stützmauer. Sie steht dauerfeucht im Hang und begrünt sich schneller als jede Wandfläche darüber.
Zugangstechnik
Wo keine Arbeitsbühne aufgestellt werden kann, entscheidet Seilzugang über Machbarkeit und Preis.
Wer entscheidet
Überwiegend private Eigentümer; bei Hangbebauung oft mehrere Nachbarn zugleich, weil Zufahrten geteilt werden.

Zugang

Warum am Hang die Vorbereitung den Preis bestimmt

Am Hang steht das Fahrzeug oben, während die Rückseite des Hauses zehn Meter tiefer liegt – das ist die eigentliche Aufgabe.

In Halbhöhenlage und auf Hanggrundstücken ist die Fläche selten das Problem. Das Problem ist die Frage, wie Gerät, Wasser und Personal an die Wand kommen, die gereinigt werden soll – und ob dafür überhaupt eine Stellfläche existiert.

Wer das erst am Arbeitstag klärt, verliert einen Tag. Deshalb gehen wir bei der Besichtigung jeden Zugang einmal ab und halten fest, was wo möglich ist. Aus dieser Aufnahme entsteht der Preis, nicht aus einer Quadratmeterzahl.

  1. 1

    Stellfläche bestimmen

    Wo kann das Fahrzeug stehen, ohne die Zufahrt der Nachbarn zu blockieren? Bei geteilten Zufahrten klären wir das vorher mit ab.

  2. 2

    Höhenunterschied messen

    Zwischen Straßenniveau und Gebäuderückseite liegen an manchen Grundstücken zwei Geschosse. Das entscheidet über die Zugangstechnik.

  3. 3

    Schlauchwege festlegen

    Jeder Meter Schlauch kostet Druck und Zeit. Wir prüfen, ob ein Wasseranschluss auf der Rückseite näher liegt als der vorne.

  4. 4

    Technik wählen

    Arbeitsbühne, Gerüst oder Seilzugang – die Entscheidung fällt an dieser Stelle und steht im Angebot, bevor Sie zusagen.

Vier Punkte, die den Aufwand am Hang festlegen

Belastung

Der graue Film und was ihn löst

Der Belag verkehrsnaher Fassaden sitzt zäh, aber oberflächlich – gelöst wird er über Temperatur, nicht über Kraft.

Die Kessellage hält Feuchtigkeit und Schwebstoffe länger in der Luft als offenes Gelände. Auf hellen Flächen entlang der Hauptachsen schlägt sich das als grauer Schleier nieder, der die Farbe stumpf macht, ohne dass eine einzelne Verschmutzung erkennbar wäre.

Weil dieser Belag nicht in die Tiefe geht, ist mehr Druck das falsche Mittel: Er würde die Oberfläche öffnen, bevor er den Film abträgt. Was ihn löst, ist Einwirkzeit bei erhöhter Temperatur – und mehrere Durchgänge statt eines harten.

Druck erhöhen
Temperatur und Zeit
  • Wirkung auf den Film

    Druck erhöhen

    Einschränkung: Löst ihn stellenweise, hinterlässt aber ein fleckiges Bild an den Übergängen.

    Temperatur und Zeit

    Vorteil: Löst ihn gleichmäßig über die ganze Fläche, weil die Einwirkzeit überall gleich ist.

  • Wirkung auf die Oberfläche

    Druck erhöhen

    Einschränkung: Raut Putz und Sandstein auf; die Fläche nimmt danach mehr Schmutz an als vorher.

    Temperatur und Zeit

    Vorteil: Lässt die Oberflächenstruktur unangetastet, auch an Gewänden und Profilen.

  • Zeitaufwand

    Druck erhöhen

    Vorteil: Schneller im ersten Durchgang – das ist der einzige echte Vorteil.

    Temperatur und Zeit

    Einschränkung: Mehr Durchgänge, also mehr Zeit am Objekt. Das steht so im Angebot.

  • Haltbarkeit

    Druck erhöhen

    Kürzer, weil die geöffnete Oberfläche schneller wieder annimmt.

    Temperatur und Zeit

    Vorteil: Länger, weil die Fläche so dicht bleibt, wie sie vorher war.

Zwei Wege, denselben Film anzugehen

Zugangstechnik

Wenn keine Arbeitsbühne aufgestellt werden kann

Nicht jedes Grundstück lässt eine Bühne zu. Dann entscheidet die Alternative über Termin und Preis, nicht über die Machbarkeit.

Böschungen, Stützmauern und schmale Wendeflächen schließen die Arbeitsbühne an vielen Hanggrundstücken aus. Das heißt nicht, dass die Fassade unerreichbar wäre – es heißt, dass ein anderes Verfahren greifen muss.

Welches, hängt von Höhe, Untergrund und Dauer ab. Wir legen das bei der Besichtigung fest und schreiben es ins Angebot, damit am Arbeitstag niemand improvisiert.

Was dabei nie zur Debatte steht, ist die Absturzsicherung. Sie richtet sich nach der gewählten Technik und nicht danach, wie lange die Arbeiten an der betreffenden Wand dauern sollen.

  • Arbeitsbühne

    Der Regelfall, solange eine tragfähige und ebene Stellfläche in Reichweite der Fassade vorhanden ist.

    Kommt infrage, wenn: Zufahrt und Wendefläche sind vorhanden, der Untergrund trägt das Fahrzeuggewicht.

  • Gerüst

    Lohnt sich, wenn ohnehin länger an der Fassade gearbeitet wird oder mehrere Gewerke nacheinander anrücken.

    Kommt infrage, wenn: Die Reinigung ist Teil einer größeren Maßnahme an demselben Objekt.

  • Seilzugang

    Die Lösung für Wände, an die kein Fahrzeug herankommt. Aufwendiger in der Vorbereitung, dafür ohne Stellfläche.

    Kommt infrage, wenn: Die Fassade liegt oberhalb einer Böschung oder direkt an der Grundstücksgrenze.

Drei Zugangswege und wann sie greifen

Häufige Fragen

Fragen zum Standort Stuttgart

  • Ist Hochdruck bei Sandstein wirklich ein Problem?

    Ja, und der Schaden ist nicht rückgängig zu machen. Zu hoher Druck löst Körner aus der Oberfläche; die Fassade wird rauer, nimmt mehr Wasser auf und verschmutzt danach schneller als vorher. Deshalb ermitteln wir an der Probefläche die niedrigste Einstellung, die noch wirkt.

  • Unser Grundstück liegt am Hang – kommen Sie überhaupt heran?

    In den allermeisten Fällen ja. Entscheidend ist, dass wir die Zugangssituation vorher kennen: Wo kann das Fahrzeug stehen, wie weit sind die Schlauchwege, gibt es einen Wasseranschluss auf der Rückseite. Genau dafür ist die Besichtigung da.

  • Bekommen Sie den grauen Verkehrsfilm überhaupt weg?

    In aller Regel ja. Diese Auflagerung ist zäh, aber sie sitzt oberflächlich – gelöst wird sie über Temperatur und Einwirkzeit statt über Druck. Wie weit die Aufhellung geht, zeigt Ihnen die Probefläche, bevor Sie sich entscheiden.

  • Arbeiten Sie auch im Umland bis Esslingen und Ludwigsburg?

    Ja, der Standort deckt den Großraum bis in die Region Neckar ab, unter anderem Esslingen, Ludwigsburg, Sindelfingen und Waiblingen.

  • Was kostet es mehr, wenn das Fahrzeug nicht ans Haus kommt?

    Das hängt davon ab, was an die Stelle der kurzen Wege tritt. Längere Schlauchwege kosten wenig, eine Umsetzung des Fahrzeugs kostet Zeit, Seilzugang kostet am meisten. Wir benennen den Aufschlag im Angebot als eigene Position, statt ihn im Quadratmeterpreis zu verstecken.

  • Reinigen Sie auch die Stützmauer mit?

    Auf Wunsch ja, und meist ist es sinnvoll. Eine frisch gereinigte Fassade über einer grün bewachsenen Mauer sieht halbfertig aus. Wichtig ist der niedrigere Druck: Mauerkronen und Fugen sind fast immer schlechter erhalten als die Wandfläche darüber.

Einzugsgebiet

Von Stuttgart aus fahren wir

  • Stuttgart
  • Esslingen
  • Ludwigsburg
  • Sindelfingen
  • Waiblingen
  • Fellbach
  • Leonberg

Von hier aus fahren wir den Großraum bis in die Region Neckar an. Bei Objekten weiter außerhalb entscheidet die Zugangssituation mit darüber, ob sich die Anfahrt trägt – eine ehrliche Absage ist uns lieber als ein Aufschlag, der sie verdeckt.

Kostenlos & unverbindlich

Probefläche in Stuttgart vereinbaren

Beschreiben Sie uns kurz die Lage des Objekts: Hang oder eben, Zufahrt vorhanden oder nicht. Danach sehen wir uns die Zugangssituation an und legen die Probefläche dort an, wo die Belastung am stärksten ist.

Die Probefläche ist kostenlos. Sie zeigt Ihnen, wie weit die Aufhellung an Ihrem Untergrund tatsächlich geht.

Kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden erst nach der Probefläche.