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Leistung im Detail

Algen und Grünbelag vom Dach entfernen – für ein sauberes Gesamtbild

Ein grünlich-grauer Schleier auf der Dachfläche ist meist ein Algenfilm: flach, geschlossen und von der Straße gut sichtbar. Wir lösen Dachalgen flächig von der Eindeckung – chemiefrei, ohne Chlor und ohne aggressiven Hochdruck, bundesweit und mit Garantie auf Neubefall gemäß Garantiebedingungen.

Illustration: Ein TRODATEC-Mitarbeiter führt vom Dachrand aus eine Teleskoplanze flach über die flach geneigte Dachfläche eines Wohnhauses – der gereinigte Streifen zeigt wieder die rotbraunen Pfannen unter dem grünen Algenschleier

Unverbindlich TÜV-geprüft · ISO 9001

Bildmotiv: Illustration unserer Arbeitsweise – echte Kundenprojekte ansehen

Der Algenfilm auf der Dachfläche ist eine Frage der Wasserführung

Ein Dach ist eine geneigte Fläche, über die Wasser abläuft – und daran entscheidet sich, ob sich ein Algenfilm bilden kann. Läuft das Wasser zügig ab und heizt die Fläche danach in der Sonne auf, bleibt von der Feuchte nach kurzer Zeit nichts übrig. Läuft es langsam und bleibt ein dünner Wasserfilm auf den Ziegeln stehen, schließt sich über die Jahre ein durchgehender grüner Schleier über der ganzen Dachhälfte.

Dachfläche aus Betondachsteinen mit Flechtenbewuchs vor der DachreinigungVorher
Dieselbe Dachfläche nach der Dachreinigung durch TRODATEC, Flechten und Belag entferntNachher
Echtes Projekt: Betondachsteine, Flechten entferntWeitere Projekte

Wohngebäude · Betondachsteine · Flechten und Moos

Anders als Moos, das sich punktuell in der Überdeckung aufbaut, folgt der Algenfilm der Fläche: flach, geschlossen und von der Straße aus als Farbwechsel einer ganzen Dachhälfte zu erkennen. Für die Ausführung ist dieser Unterschied entscheidend – ein Film wird flächig und gleichmäßig von der Eindeckung gelöst, ein Polster in Falz und Überdeckung abgetragen.

Wir lösen den Belag chemiefrei, ohne Chlor und ohne aggressiven Hochdruck von der Ziegeloberfläche und arbeiten in Bahnen entlang der Deckungsrichtung, damit keine harten Kanten im Farbbild stehen bleiben. Welches Ergebnis auf Ihrer Deckung erreichbar ist, sehen Sie vorab an einer kostenlosen Probefläche – mitten im Film statt an der einfachsten Stelle.

Worauf Sie sich verlassen können

Was eine professionelle Dachreinigung leisten muss

Der Film verschwindet als Ganzes

Ein Algenfilm hört nicht an einer Ziegelreihe auf. Wir behandeln die betroffene Dachhälfte durchgehend, damit keine grünen Schatten und keine sichtbaren Übergänge mitten in der Fläche zurückbleiben.

  • Bahnen entlang der Deckungsrichtung
  • Ränder und Anschlüsse nachgearbeitet
  • Keine harten Kanten in der Fläche

Die Grenze einer Teilfläche legen wir dorthin, wo ein Bauteil die Fläche ohnehin trennt – an Grat, Kehle oder Anbau.

TÜV-geprüft und nach ISO 9001

Zugang, Absturzsicherung und Abnahme legen wir vor dem Termin fest – nach TÜV-geprüften, nach ISO 9001 zertifizierten Abläufen, auch bei großen Dachflächen.

Welche Zugangstechnik nötig ist und welche Teilfläche wie bearbeitet wird, steht vor dem ersten Schritt aufs Dach fest.

Ohne Chlor, ohne Biozid-Keule

Wir bleichen den Belag nicht aus, wir nehmen ihn von der Fläche. Das ablaufende Wasser bleibt unbelastet – ebenso Beete und Terrasse unterhalb der Traufkante.

Chlor bleibt bei der Reinigung außen vor. Über die Stoffe einer späteren Beschichtung sprechen wir davon getrennt.

Die Ziegelhaut bleibt, wie sie ist

Über die Standzeit des Ergebnisses entscheidet die Deckschicht der Ziegel. Wir arbeiten mit Wärme und Einwirkzeit statt mit Druck, damit sie nicht weiter aufgeraut wird.

Eine aufgeraute Oberfläche nimmt mehr Wasser auf – der nächste Film hätte es dort leichter als der erste.

Garantie auf Neubefall

Auf die behandelten Flächen erhalten Sie 5 Jahre Garantie auf Neubefall gemäß Garantiebedingungen – schriftlich im Angebot festgehalten.

Umfang und Grenzen der Zusage stehen im beiliegenden Dokument, das Sie vor der Unterschrift lesen können.

So gehen wir vor

Dachreinigung: so läuft Ihr Auftrag ab

Der komplette Ablauf im Detail – von der Analyse bis zur dokumentierten Übergabe – steht auf unserer Verfahrensseite.

  1. Vermoostes Satteldach eines Mehrfamilienhauses vor der Besichtigung
    1

    Schritt 1 von 4

    Dachhälften einzeln beurteilen

    Beim Dach-Check wird jede Teilfläche für sich bewertet: Ausrichtung, Neigung, Zustand der Deckschicht und wie geschlossen der Film dort liegt. Eine Pauschalaussage über das ganze Dach führt bei einseitigem Befall in die Irre.

    • Sonnen-, Wetter- und Nordfläche getrennt bewertet
    • Deckschicht am Ziegel beurteilt, nicht aus der Distanz
    • Zugang und Absturzsicherung vorab festgelegt
  2. Halb gereinigtes Ziegeldach: vermooster und sauberer Bereich im Vergleich
    2

    Schritt 2 von 4

    Probefläche mitten in den Film

    Kostenlos reinigen wir einen Abschnitt dort, wo der Belag am geschlossensten ist – nicht am Rand, wo jedes Ergebnis gut aussieht. So steht der behandelte Streifen direkt neben dem unbehandelten Bestand.

    • Das erreichbare Farbbild an der eigenen Deckung sehen
    • Ohne Kosten und ohne Pflicht zur Beauftragung
  3. 3

    Schritt 3 von 4

    Film in Bahnen von der Fläche lösen

    Gearbeitet wird entlang der Deckungsrichtung, gleichmäßig über die betroffene Fläche und über Wärme statt über Kraft – chemiefrei, ohne Chlor und ohne aggressiven Hochdruck.

    • Gleichmäßige Bahnen ohne Kanten im Farbbild
    • Gelöster Belag wird aufgefangen, nicht über die Fläche verteilt
  4. Gereinigtes Satteldach eines Mehrfamilienhauses nach der Abnahme
    Abschluss:

    Abschluss

    Übergänge prüfen und übergeben

    Zum Abschluss gehen wir Ränder, Anschlüsse und die verschatteten Streifen nach, kontrollieren die Abläufe und übergeben die Fläche gemeinsam mit dem Befund und den Fotos.

    • Ränder und Anschlüsse ohne sichtbare Kante
    • Abläufe nach der Arbeit kontrolliert
    • Garantiezusage schriftlich zum Angebot

Das TRODATEC-Verfahren im Detail

Film oder Polster: was auf der Fläche liegt, bestimmt das Vorgehen

Grün ist nicht gleich grün, und die Unterscheidung ist keine Wortklauberei: Ein Algenfilm liegt flach auf der Fläche, ein Moospolster baut sich in der Überdeckung auf. Beides kommt häufig am selben Dach vor – der Film auf der freien Fläche, das Polster in den Falzen. Wir beurteilen deshalb immer die ganze Dachhälfte und sagen Ihnen, welcher Anteil welcher ist.

Algenfilm
Moospolster
  • Bild auf der Fläche

    Algenfilm

    Ein geschlossener Schleier, der der Fläche folgt: Die Ziegelkontur bleibt sichtbar, die Farbe der ganzen Dachhälfte kippt ins Graugrüne.

    Moospolster

    Einzelne Erhebungen mit Volumen – sie sitzen dort, wo Material liegen bleibt: zwischen und unter den Pfannen statt auf der freien Fläche.

  • Wirkung auf den Wasserweg

    Algenfilm

    Bremst den Ablauf über die ganze Bahn: Das Wasser läuft breiter und langsamer ab, die Fläche bleibt nach Regen länger dunkel.

    Moospolster

    Staut punktuell und lenkt Wasser aus seiner Bahn – die Folgen sitzen in der Überdeckung, nicht im Erscheinungsbild.

  • Sichtbarkeit von der Straße

    Algenfilm

    Fällt sofort auf, weil die ganze Dachhälfte den Ton wechselt – meist ist der Film der Anlass für den Anruf.

    Moospolster

    Aus der Distanz oft nur als Struktur oder als grüne Linie entlang der Ziegelreihen zu erahnen.

  • Was die Ausführung verlangt

    Algenfilm

    Flächige, gleichmäßige Behandlung in Bahnen – ohne Kanten, die später als heller Streifen stehen bleiben.

    Moospolster

    Ein eigener Arbeitsschritt in Falz und Überdeckung, den wir auf der Seite zur Moosentfernung erklären.

  • Wenn beides zusammen auftritt

    Algenfilm

    Gibt das Farbbild vor und wird flächig gelöst; danach steht die Dachhälfte wieder gleichmäßig da.

    Moospolster

    Kommt im selben Termin dazu – der Zugang aufs Dach lohnt sich nicht zweimal.

Zwei Bewuchsbilder auf derselben Dachhälfte.

Dachneigung und Ablaufgeschwindigkeit: warum flache Flächen zuerst ergrünen

Zwei Häuser in derselben Straße, dieselbe Deckung, dasselbe Alter – und nur eines ist grün. Häufig liegt der Unterschied in der Neigung. Sie entscheidet, wie schnell Wasser die Fläche verlässt, und damit darüber, wie viele Stunden im Jahr ein Wasserfilm auf den Ziegeln steht. Alles andere folgt daraus.

Deshalb sind flach geneigte Dächer, Pultdächer und die flachen Flächen über Anbauten regelmäßig stärker betroffen als ein steiles Satteldach – und auf demselben Dach die flacheren Teilflächen stärker als die steilen. Wie flach Ihre Fläche tatsächlich ist, lässt sich vom Boden aus schlecht beurteilen; das gehört zur Begutachtung.

  1. 1

    Regen verteilt sich in Bahnen

    Wasser läuft nicht als Fläche ab, sondern in den Rillen und Kanälen der Deckung. Wie zügig es die Traufkante erreicht, hängt an einem einzigen Wert: der Neigung.

  2. 2

    Flache Neigung bremst den Ablauf

    Je flacher die Fläche, desto langsamer läuft dasselbe Wasser ab – und desto länger bleibt nach dem Schauer ein dünner Wasserfilm in Rillen, Kanten und Überdeckungen stehen.

  3. 3

    Am unteren Rand kommt alles an

    Über der Traufkante summiert sich das Wasser der gesamten Fläche. Staut es dort zurück, ist dieser Streifen regelmäßig zuerst durchgehend grün – auch auf sonst unauffälligen Dächern.

  4. 4

    Der Film verstärkt sich selbst

    Ein geschlossener Belag hält ablaufendes Wasser zusätzlich auf der Oberfläche fest. Was langsamer abläuft, bleibt länger feucht – und je länger es feucht bleibt, desto dichter schließt sich der Film.

  5. 5

    Nach der Abnahme läuft die Fläche frei ab

    Ist der Belag gelöst, folgt das Wasser wieder allein der Neigung. Die Dachhälfte trocknet danach so zügig ab, wie es ihre Bauform zulässt.

Der Weg des Wassers über die geneigte Fläche.

Die Haut des Ziegels: Engobe, Brennhaut und die Poren darunter

Ob ein Wasserfilm auf der Fläche stehen bleibt oder einzieht, entscheidet die äußerste, hauchdünne Schicht der Deckung. Ziegel und Betondachsteine sind oben dichter als in ihrem Kern – und genau diese Deckschicht ist der eigentliche Schutz gegen flächigen Bewuchs. Der Querschnitt von außen nach innen zeigt, was dort übereinander liegt.

Solange die Deckschicht geschlossen ist, bleibt Wasser oben und läuft ab. Ist sie abgewittert, zieht die Oberfläche das Wasser in ihre Poren und gibt es nur langsam zurück. Deshalb sehen wir uns bei der Begutachtung nicht nur den Belag an, sondern vor allem, was unter ihm noch intakt ist.

  1. 4

    Engobe oder Glasur

    Die aufgebrannte Deckschicht schließt die Oberfläche: Wasser bleibt oben und läuft ab, bevor es einzieht. Auf einer intakten Engobe findet ein Film wenig, worin er sich halten kann.

  2. 3

    Brennhaut und Sinterschicht

    Unglasierte Tonziegel tragen ihre dichteste Zone als dünne Brennhaut, Betondachsteine eine feinkörnige Sinterschicht. Beide bremsen die Saugfähigkeit – solange sie geschlossen sind.

  3. 2

    Kapillarraum

    Direkt darunter liegen feine Poren. Sind sie offen, ziehen sie Wasser in die Oberfläche und halten es fest: Die Fläche bleibt nach Regen deutlich länger dunkel als die Nachbarfläche.

  4. 1

    Ziegelkörper

    Der gebrannte Scherben oder der Betonkern trägt die Deckung und führt kein Wasser weiter. Für den Bewuchs ist er ohne Bedeutung – für die Tragfähigkeit alles.

Querschnitt der Ziegeloberfläche von außen nach innen.

Wenn die Deckschicht abwittert, hat der Film es leichter

Kein Dach begrünt in seinen ersten Jahren so schnell wie mit fünfzig. Der Grund liegt nicht im Wetter, sondern in der Oberfläche: Regen, UV-Strahlung und Temperaturwechsel nehmen der Deckschicht über Jahrzehnte ihre Dichte. Die vier Zustände beschreiben, was das für den Algenfilm bedeutet – und ab wann Reinigen allein nicht mehr lange trägt.

  1. 1Neue Deckung

    Die Deckschicht ist geschlossen

    Wasser läuft von der glatten Oberfläche zügig ab, die Fläche trocknet nach jedem Regen schnell durch. Ein Film findet kaum Halt – wenn überhaupt, beginnt er an den verschatteten Rändern.

    Jetzt hilft: Ein Kontrollblick auf die Nordfläche im Frühjahr genügt.

  2. 2Erste Abwitterung

    Die Oberfläche wird matt und rau

    Regen, UV-Strahlung und Temperaturwechsel nehmen der Deckschicht ihre Dichte. Die Oberfläche wird matt, Wasser zieht kurz ein statt abzulaufen, und die Fläche bleibt nach Regen länger dunkel als früher.

    Jetzt hilft: Jetzt gereinigt, bleibt es beim dünnen Film auf tragfähiger Oberfläche.

  3. 3Offene Kapillaren

    Die Fläche saugt, der Film schließt sich

    Ist die dichte Zone durchbrochen, nimmt die Oberfläche Wasser in ihre Poren auf und gibt es nur langsam zurück. Der Film wächst dann nicht nur schneller nach, er deckt die Fläche auch gleichmäßiger als zuvor.

    Jetzt hilft: Reinigen und danach prüfen, ob die Oberfläche einen Schutz braucht.

  4. 4Offenporige Deckung

    Reinigen allein trägt nicht mehr lange

    Auf einer durchgehend offenporigen Deckung ist eine Reinigung schnell wieder eingeholt. Ob sich die Oberfläche mit einer Beschichtung schließen lässt oder die Deckung getauscht werden muss, entscheidet der Zustand am Ziegel.

    Jetzt hilft: Zustand der Ziegel beurteilen, bevor über eine Reinigung entschieden wird.

Zustand der Deckung

Wir sehen am Ziegel, wo Ihr Dach steht

Bei der Begutachtung beurteilen wir nicht nur den Belag, sondern die Oberfläche darunter – und reinigen einen Abschnitt kostenlos. Erst danach fällt die Entscheidung, dann liegt der Vergleich zwischen behandelter und unbehandelter Fläche vor Ihnen.

Nordfläche, Sonnenfläche und das Aufheizen als natürliche Bremse

Die auffälligste Beobachtung an vergrünten Dächern ist ihre Einseitigkeit: Eine Hälfte ist deutlich grün, die andere fast sauber. Ursache ist weniger der Regen – der fällt auf beide Hälften – als die Sonne. Eine besonnte Ziegelfläche heizt sich weit über die Lufttemperatur auf und trocknet in kurzer Zeit vollständig durch. Diese täglich wiederkehrende Trockenphase ist die wirksamste Bremse, die ein Dach von Natur aus besitzt.

  • Sonnenfläche: die tägliche Trockenphase

    Direkte Sonne bringt die Ziegeloberfläche auf Temperaturen weit über der Lufttemperatur. Der Wasserfilm verdampft, bevor daraus Dauerfeuchte wird – deshalb bleibt diese Hälfte oft über Jahre unauffällig.

    Woran Sie es am Dach ablesen: Die Fläche ist nach einem Schauer schon nach kurzer Zeit wieder gleichmäßig hell.

  • Nordfläche: ohne direkte Sonne

    Die sonnenabgewandte Hälfte erreicht solche Temperatursprünge nie. Sie bleibt dicht an der Lufttemperatur, trocknet allein über Luftbewegung und liegt beim ersten Grünstich fast immer vorn.

    Woran Sie es am Dach ablesen: Morgens liegt Tau auf dieser Hälfte, während die besonnte Seite längst abgetrocknet ist.

  • Neigung bestimmt den Einfallswinkel

    Wie viel Wärme eine Fläche aufnimmt, hängt am Winkel zur Sonne. In der kalten Jahreshälfte steht sie so flach, dass flach geneigte Flächen kaum aufheizen – die Trockenphase fällt dort für Monate weg.

    Woran Sie es am Dach ablesen: Der Belag beginnt an den flachsten Teilflächen, etwa über einem Anbau oder einer Garage.

  • Verschattung durch das Dach selbst

    Gaube, Kamin, Dachfenster und Schneefanggitter werfen Schatten auf die eigene Fläche. Er wandert über den Tag, ein Streifen bleibt aber immer im Halbschatten – dort schließt sich der Film zuerst.

    Woran Sie es am Dach ablesen: Unterhalb von Gaube oder Kamin zieht sich ein dunklerer Streifen die Fläche hinab.

Was auf Ihrem Dach über die Trockenphasen entscheidet.

Ein Film braucht Fläche, nicht Druck

Bei einem geschlossenen Belag ist die Versuchung groß, mit Druck zu arbeiten: Die Fläche ist groß, der Belag flach, und ein harter Strahl kommt schnell voran. Auf einem geneigten Ziegeldach ist genau das die falsche Antwort – der Strahl trifft schräg auf die Überdeckung und arbeitet gegen die Richtung, in der das Dach dicht ist.

Wir gehen den umgekehrten Weg und lösen den Belag über Wärme und Einwirkzeit, in Bahnen entlang der Deckungsrichtung. Weil das Verfahren mit Wasser arbeitet, braucht die Ausführung frostfreie Bedingungen und danach eine Phase, in der die Fläche durchtrocknet – soll später eine Beschichtung folgen, planen wir dieses Fenster von Anfang an mit ein.

Was die drei Wege mit der Ziegelhaut machen.

  • Harter Strahl über die Fläche

    Auf dem geneigten Dach trifft der Strahl schräg auf die Überdeckung und drückt Wasser gegen die Deckungsrichtung. Der Film ist danach weg – die Oberfläche ist rauer als vorher und nimmt mehr Wasser auf als vor der Reinigung.

    Was heißt das konkret?
    • Wasser, das gegen die Deckungsrichtung unter die Pfanne gelangt, wird von der Fläche nicht mehr abgeführt.
    • Wo die Deckschicht aufreißt, liegt der Kapillarraum offen: Der nächste Film schließt sich dort schneller als auf der Nachbarfläche.
    • Bahnen und Streifen im Farbbild bleiben erkennbar, sobald das Licht flach über die Fläche streift.
  • Bürste und Schaber, Ziegel für Ziegel

    Mechanisch über eine ganze Dachhälfte zu gehen heißt, jede Rille einzeln zu bearbeiten und jeden Ziegel zu betreten. Bei einem flächigen Film ist das nicht nur langsam – es kostet genau die Deckschicht, die den nächsten Belag bremsen soll.

    Was heißt das konkret?
    • Auf einer nassen, begrünten Fläche entscheidet die Absturzsicherung über das Risiko, nicht das Werkzeug in der Hand.
    • Von Hand nachgearbeitete Stellen bleiben sichtbar: Sie sind heller als die Fläche unmittelbar daneben.
  • Wärme und Einwirkzeit in Bahnen

    Unser Verfahren löst den Belag über Temperatur und Zeit statt über Kraft – chemiefrei, ohne Chlor und ohne aggressiven Hochdruck. Gearbeitet wird in gleichmäßigen Bahnen entlang der Deckungsrichtung, damit die Fläche danach ein Farbbild ohne Kanten zeigt.

    Was heißt das konkret?
    • Gelöster Belag wird aufgefangen, statt ihn über die Fläche und das Grundstück zu verteilen.
    • Für die behandelte Fläche gilt unsere schriftliche Zusage: 5 Jahre Garantie auf Neubefall gemäß Garantiebedingungen.
    • Welches Farbbild Ihre Deckung nach der Abnahme zeigt, klärt die kostenlose Probefläche mitten in der Fläche.

Ihr Objekt, Ihre Zahl

Was Ihre Fläche kostet, sagen wir nach dem Blick darauf

Besichtigung und Probefläche sind kostenlos. Sie erhalten eine belastbare Kalkulation statt einer Schätzung am Telefon — und entscheiden erst danach.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Rückruf oder E-Mail – wie Sie möchten
  • Festpreis erst nach der Besichtigung

Kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden erst nach der Probefläche.

Was Sie vom Boden sehen – und was erst auf der Fläche sichtbar wird

Fast jede Anfrage beginnt mit derselben Beobachtung: Das Dach wirkt von unten grünlich-grau. Das ist richtig und genügt für den ersten Schritt – für ein Angebot genügt es nicht. Von der Straße aus lässt sich die Farbe beurteilen, nicht der Zustand der Oberfläche darunter. Beide Wege gehören zusammen: Ihr Blick von unten gibt den Anstoß, unsere Begutachtung auf der Fläche liefert die Grundlage.

Ausgangspunkt

Die Dachhälfte wirkt grünlich-grau

Der Farbwechsel gegenüber der anderen Hälfte fällt vom Gehweg, von der Straße oder vom Nachbargrundstück auf – meist bei feuchtem Wetter, weil der Belag dann am dunkelsten wirkt.

Einschätzung vom Boden

ohne Zugangstechnik
  1. 1

    Beide Hälften vergleichen

    Fotografieren Sie beide Hälften bei gleichem Wetter aus einigem Abstand. Der Vergleich zeigt, wie einseitig der Befall wirklich ist.

  2. 2

    Farbe im nassen Zustand prüfen

    Nach einem Schauer tritt der Belag am deutlichsten hervor. Dieselbe Fläche wirkt im trockenen Hochsommer erheblich harmloser.

  3. 3

    Grenzen anerkennen

    Von unten nicht beurteilbar bleiben: Zustand der Deckschicht, Bewuchs in der Überdeckung und der Streifen über der Traufkante.

Begutachtung auf der Fläche

mit Zugangstechnik
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    Zugang und Sicherung festlegen

    Vor dem ersten Schritt steht fest, wie die Fläche erreicht wird – über Gerüst, Anschlagpunkte oder Hubarbeitsbühne.

  2. 2

    Oberfläche am Ziegel beurteilen

    Auf der Fläche zeigt sich, ob die Deckschicht geschlossen ist, wo sie abgewittert ist und ob die Deckung eine Begehung trägt.

  3. 3

    Probefläche anlegen

    Ein Abschnitt wird kostenlos gereinigt – mitten in der Fläche, damit Sie den Übergang zum unbehandelten Bestand sehen.

  4. 4

    Befund festhalten

    Dokumentiert wird, was wir sehen: Zustand der Oberfläche, Befallsbild je Teilfläche und alles, was gegen eine Reinigung spricht.

Dieselbe Frage, jetzt beantwortbar

Beide Wege enden bei der Frage, was auf dieser Oberfläche erreichbar ist. Beantworten lässt sie sich erst am Ziegel – und genau dafür ist die Probefläche kostenlos.

Zwei Blickwinkel auf dieselbe Dachhälfte.

Nach der Abnahme: welches Farbbild ein gereinigtes Dach zeigt

Ein gereinigtes Dach sieht nicht aus wie ein neues – es sieht aus wie das eigene Dach in seinem tatsächlichen Alter. Solange der Film liegt, färbt er die Fläche einheitlich graugrün und deckt jeden Unterschied. Ist er ab, zeigt die Deckung wieder, was sie ist: eine Fläche aus Ziegeln unterschiedlichen Alters mit unterschiedlich stark abgewitterter Oberfläche. Diese Erwartung klären wir vor dem Auftrag, nicht danach.

  • Die echte Ziegelfarbe kommt zurück

    Unter dem Belag liegt der gealterte Farbton der Deckung, nicht der Ausgangsfarbton von der Palette. Auf einer Deckung mit intakter Deckschicht fällt der Unterschied kräftiger aus als auf einer stumpfen Fläche.

    Was das für Ihr Dach bedeutet: Je besser die Oberfläche erhalten ist, desto lebendiger wirkt die Fläche nach der Reinigung.

  • Ausbesserungen treten hervor

    Ersetzte Pfannen aus einer anderen Charge, nachträgliche Durchdringungen und alte Reparaturstellen waren unter dem einheitlichen Grün nicht zu sehen. Danach unterscheiden sie sich sichtbar.

    Was das für Ihr Dach bedeutet: Einzelne Ziegel wirken heller oder dunkler als ihre Nachbarn – ein Alters-, kein Reinigungseffekt.

  • Abgewitterte Stellen bleiben matt

    Wo die Deckschicht verloren ist, bleibt die Oberfläche stumpf, auch wenn sie sauber ist. Das ist keine unvollständige Reinigung, sondern der Zustand des Materials.

    Was das für Ihr Dach bedeutet: Ganze Teilflächen bleiben nach der Reinigung matt, während andere wieder Zeichnung zeigen.

  • Die Grenze zur unbehandelten Fläche

    Wird nur eine Hälfte behandelt, bleibt der Übergang sichtbar. Wir legen ihn deshalb dorthin, wo ein Bauteil die Fläche ohnehin trennt – an Grat, Kehle oder Anbau statt mitten in die Bahn.

    Was das für Ihr Dach bedeutet: Fehlt eine bauliche Kante, empfehlen wir, die Fläche in einem Zug zu behandeln.

Vier Punkte, die nach der Reinigung sichtbar werden.

Vor der Entscheidung

Erst das Farbbild sehen, dann beauftragen

Die kostenlose Probefläche legen wir mitten in den Film statt an den Rand. Sie sehen den behandelten Abschnitt direkt neben dem unbehandelten Bestand – und damit das Farbbild, das Ihr Dach nach der Reinigung zeigt.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Die Fragen, die uns vor einer Beauftragung am häufigsten erreichen – kompakt beantwortet.

Woran erkenne ich, ob mein Dach Algen oder Moos hat?

Achten Sie auf das Bild, nicht auf die Farbe: Ein Algenfilm liegt flach und geschlossen über der Fläche, die Ziegelkontur bleibt dabei sichtbar. Moos steht als Erhebung darüber und sitzt bevorzugt zwischen den Pfannen. Häufig ist beides vorhanden – auf der freien Fläche der Film, in der Überdeckung das Polster. Bei der Begutachtung sagen wir Ihnen, welcher Anteil bei Ihnen überwiegt.

Warum ist immer nur eine Dachseite grün?

Weil nur eine Hälfte täglich richtig aufheizt. Eine besonnte Ziegelfläche erreicht Temperaturen weit über der Lufttemperatur und trocknet nach jedem Regen vollständig durch. Der sonnenabgewandten Hälfte fehlt dieser Temperatursprung: Sie trocknet allein über Luftbewegung und behält die Restfeuchte, aus der der Film lebt.

Warum ist mein flaches Dach stärker betroffen als das steile Nachbardach?

Weil die Neigung darüber entscheidet, wie schnell Wasser die Fläche verlässt. Auf einer flach geneigten Fläche läuft dasselbe Wasser langsamer ab, ein dünner Wasserfilm bleibt länger stehen, und in der kalten Jahreshälfte steht die Sonne zu flach, um die Fläche kräftig aufzuheizen. Dieselbe Deckung begrünt bei geringer Neigung deshalb schneller – ohne dass am Dach etwas falsch gebaut wäre.

Ist ein Algenfilm auf dem Dach schädlich oder nur unschön?

In den ersten Jahren ist er vor allem ein Thema des Erscheinungsbilds. Er verändert allerdings den Wasserhaushalt der Fläche: Was langsamer abtrocknet, bleibt länger feucht, und eine dauerhaft feuchte Oberfläche altert schneller als eine, die nach jedem Regen durchtrocknet. Früh entfernt bleibt es beim kleinen Eingriff; spät entfernt entscheidet der Zustand der Oberfläche mit, was überhaupt noch sinnvoll ist.

Kann ich vom Boden aus beurteilen, wie stark der Befall ist?

Die Farbe ja, den Zustand nein. Von unten sehen Sie, wie stark sich die Hälften unterscheiden – nicht, ob die Deckschicht der Ziegel noch geschlossen ist, wie es im Streifen über der Traufkante aussieht und was in der Überdeckung sitzt. Fotos aus einigem Abstand bei feuchtem Wetter helfen für die erste Einschätzung; die Grundlage für ein Angebot entsteht erst auf der Fläche.

Woran erkenne ich, ob die Deckschicht meiner Ziegel noch intakt ist?

Ein Anhaltspunkt ist das Abtrocknen: Läuft Wasser sichtbar ab und ist die Fläche kurz nach dem Schauer wieder hell, ist die Oberfläche noch dicht. Bleibt sie lange dunkel und wirkt stumpf, ist die Deckschicht abgewittert und der Kapillarraum darunter liegt offen. Sicher beurteilen lässt sich das nur am Ziegel selbst – deshalb gehört dieser Blick zu jeder Begutachtung.

Sieht mein Dach nach der Reinigung wieder wie neu aus?

Es sieht so aus, wie die Deckung in ihrem Alter aussieht. Der Film färbt die Fläche einheitlich; ist er ab, zeigen sich wieder Unterschiede zwischen einzelnen Pfannen, ersetzten Ziegeln und Bereichen, in denen die Deckschicht schon verloren ist. Das sagen wir vor dem Auftrag: Wer ein einheitliches, neuwertiges Farbbild möchte, spricht über eine Beschichtung und nicht über eine Reinigung.

Hilft die Reinigung auch gegen dunkle Fahnen und Verfärbungen?

Häufig ja, vollständig nicht immer. Dunkle Bahnen bestehen oft aus einer Mischung von Belag, Ablagerungen und Material, das aus Anschlüssen oder Metallteilen ausgewaschen wurde. Was sich davon lösen lässt, zeigt die Probefläche an genau dieser Stelle – und was bleibt, sagen wir vorher, statt es hinterher zu erklären.

Kann ich den Algenfilm nicht einfach abtrocknen lassen?

Der Belag verschwindet nicht von selbst. In einer langen Trockenphase wird er heller und wirkt flacher – zurück geht er nicht, und nach den nächsten feuchten Wochen steht er im gleichen Umfang wieder da. Solange die Fläche regelmäßig länger feucht bleibt, als sie zum Abtrocknen bräuchte, bleibt auch der Film. Entfernen heißt deshalb: von der Oberfläche lösen statt abwarten.

Wie schnell schließt sich der Film nach einer Reinigung wieder?

Das hängt an Neigung, Ausrichtung, Verschattung und am Zustand der Ziegeloberfläche – vier Größen, die sich am Objekt beurteilen lassen und nicht am Kalender. Auf die behandelten Flächen erhalten Sie 5 Jahre Garantie auf Neubefall gemäß Garantiebedingungen. Wo die Oberfläche schon offenporig ist, verlängert eine Beschichtung im Anschluss den Zeitraum bis zur nächsten Reinigung.

Wann können Sie arbeiten – und was ist bei Regen?

Das Verfahren arbeitet mit Wasser, deshalb braucht es frostfreie Bedingungen; in längeren Frostperioden ruht die Arbeit auf dem Dach. Ein Schauer während der Ausführung ist unkritisch, eine Dauerregenlage nicht: Die Fläche soll danach durchtrocknen können, erst recht wenn eine Beschichtung folgen soll. Begutachtung, Angebot und Terminplanung laufen ganzjährig.

Reinigen Sie auch Dächer mit alten Faserzementplatten?

Nur, wenn ein Asbestverdacht ausgeschlossen ist. Bei alten Faserzementplatten kann das Material asbesthaltig sein; für solche Arbeiten fehlt uns der Nachweis nach TRGS 519. Wir lehnen sie deshalb ab, statt sie auf Verdacht auszuführen, und verweisen Sie an einen zugelassenen Betrieb – das ist die einzige verantwortbare Antwort auf diese Frage.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir antworten meist noch am selben Tag.

Ihr Beweis vor der Entscheidung

Kostenlose Probefläche: Sie sehen das Ergebnis an Ihrer eigenen Wand

Kein Prospektbild, kein Versprechen – wir reinigen einen abgegrenzten Bereich an Ihrem Objekt. Sie vergleichen vor Ort mit der unbehandelten Fläche daneben und entscheiden erst danach, ob wir weitermachen.

Dachfläche zur Hälfte gereinigt: rechts noch Flechten und Belag, links die aufbereitete Fläche
Genau so sieht eine Probefläche ausOriginalfoto aus einem Auftrag – dieselbe Dachfläche im direkten Vergleich, ohne Bildmontage.
  • Kostenlos und ohne Verpflichtung
  • Rückruf in der Regel am selben Werktag
  • Festpreis erst nach der Besichtigung
  • 5 Jahre Garantie gemäß Garantiebedingungen

Dokumentierte Projekte ansehen

Probefläche anfragen – vier Angaben genügen

Wir klären Untergrund und Zugang im Gespräch und stimmen den Termin ab. Rückruf oder E-Mail – wie Sie möchten.

Kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden erst nach der Probefläche.

Lieber ausführlich? Vollständiges Formular mit Foto-Upload