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Leistung im Detail

Algenbelag an der Fassade entfernen – ohne Chlor

Grüne Schleier an Nord- und Wetterseiten sind meist Algen, die sich auf feuchten Oberflächen ansiedeln. TRODATEC entfernt den Belag chemiefrei und untergrundschonend – besonders wichtig bei gedämmten Fassaden, deren Oberfläche empfindlich reagiert.

Illustration: TRODATEC-Mitarbeiter löst mit der Sprühlanze vom Boden aus den grünen Algenbelag von der verschatteten Giebelwand eines Einfamilienhauses – die bereits behandelte Bahn zeigt wieder den hellen Putz, daneben stehen die beschattenden Bäume und das Firmenfahrzeug

Unverbindlich TÜV-geprüft · ISO 9001

Bildmotiv: Illustration unserer Arbeitsweise – echte Kundenprojekte ansehen

Warum Fassaden vergrünen – und was dagegen hilft

Algen brauchen zum Wachsen vor allem eines: Feuchtigkeit. Nordseiten, verschattete Bereiche hinter Bäumen und schlagregenbelastete Wetterseiten trocknen langsamer ab – genau dort bildet sich zuerst der typische grüne Film. Er ist kein Zeichen für mangelnde Pflege, sondern eine physikalische Folge von Oberflächentemperatur und Feuchte.

Dasselbe Mehrfamilienhaus nach der chemiefreien Fassadenreinigung, wieder hell und gleichmäßig
Putzfassade eines Mehrfamilienhauses mit flächigem grauem Algen- und Schmutzbelag vor der Fassadenreinigung
VorherNachher
Echtes Projekt: dieselbe Fassade, chemiefrei gereinigtWeitere Projekte

Mehrfamilienhaus · Putzfassade · Algen und Witterungsschmutz

Für Ihre Entscheidung zählt vor allem eine Unterscheidung: Schmutz liegt auf der Wand, Bewuchs lebt auf ihr. Staub und Ruß lassen sich abspülen, ein Algenbelag wächst aus dem zurückgebliebenen Rest wieder heraus. Über das Ergebnis entscheidet deshalb nicht die eingesetzte Kraft, sondern die vollständige Abnahme.

  • Gedämmte Fassaden trifft es zuerst

    Der Oberputz bleibt kühl, weil kaum Heizwärme nachströmt. Nachts kondensiert Feuchtigkeit darauf – auch frisch sanierte Häuser vergrünen schnell.

  • Chlor bleicht, es entfernt nicht

    Hausmittel hellen den Belag für eine Saison auf und greifen Anstrich und Bepflanzung an. Der Biofilm bleibt als Grundlage des nächsten Befalls zurück.

  • Chemiefrei, mit Garantiezusage

    Bewuchs samt Biofilm ab, ohne die Putzoberfläche zu beschädigen – auf behandelten Flächen 5 Jahre Garantie auf Neubefall gemäß Garantiebedingungen.

Worauf Sie sich verlassen können

Was eine professionelle Fassadenreinigung leisten muss

Schonend für WDVS und Putz

Gedämmte Fassaden vertragen weder hohen Druck noch scharfe Reiniger – unsere Arbeitsweise ist auf empfindliche Oberputze abgestimmt.

Die Deckschicht eines Wärmedämmverbundsystems ist wenige Millimeter dünn – was dort aufreißt, lässt sich nicht zurückarbeiten.

Biofilm wird mit entfernt

Wir nehmen nicht nur die sichtbare Vergrünung ab, sondern auch die darunterliegende Schicht, auf der sich neuer Bewuchs sonst schnell wieder ansiedelt.

Die gelartige Schicht speichert Wasser. Bleibt sie zurück, ist die Fläche zwar heller, aber weiterhin besiedelt.

Garantie auf Neubefall

Für behandelte Flächen gilt: 5 Jahre Garantie auf Neubefall gemäß Garantiebedingungen – schriftlich im Angebot festgehalten.

Die Garantiebedingungen mit Umfang und Ausschlüssen liegen dem Angebot bei – lesbar vor der Unterschrift.

Vorher-nachher am eigenen Haus

Die kostenlose Probefläche zeigt Ihnen den Unterschied direkt neben dem vergrünten Bestand, bevor Sie sich entscheiden.

Sichtung und Probefläche stellen wir nicht in Rechnung, unabhängig davon, wie Sie sich anschließend entscheiden.

Ursachen werden mitprotokolliert

Wir halten fest, welche Feuchtequellen an Ihrem Gebäude den Bewuchs begünstigen – von der zu kurzen Fensterbank bis zur Hecke direkt an der Wand.

Manches davon können Sie selbst entschärfen; das sagen wir Ihnen, auch wenn daraus keine Zusatzposition für uns entsteht.

So gehen wir vor

Fassadenreinigung: so läuft Ihr Auftrag ab

Der komplette Ablauf im Detail – von der Analyse bis zur dokumentierten Übergabe – steht auf unserer Verfahrensseite.

  1. Verwitterte Putzfassade vor der Besichtigung
    1

    Schritt 1 von 4

    Befall bestimmen

    Wir sichten die betroffenen Wandseiten und ordnen ein, welche Organismen dort sitzen und wie tief sie in der Oberflächenstruktur verankert sind.

    • Algen, Schwärzepilze, Flechten und Moose getrennt beurteilt
    • Der Untergrund entscheidet über die Arbeitsweise, nicht die Fläche
  2. Helle rechteckige Probefläche auf einer veralgten Putzwand
    2

    Schritt 2 von 4

    Feuchtequellen aufnehmen

    Dachüberstand, Rinnen und Fallrohre, Fensterbänke, Sockelzone und Bewuchsabstand halten wir fest – sie bestimmen, wie lange das Ergebnis trägt.

    • Protokolliert, auch wenn daraus keine Position für uns entsteht
    • Was Sie selbst entschärfen können, sagen wir Ihnen
  3. 3

    Schritt 3 von 4

    Probefläche an der stärksten Stelle

    Die kostenlose Probefläche legen wir dort an, wo der Befall am deutlichsten ist – direkt neben dem unbehandelten Bestand statt an der einfachsten Fläche.

    • Sie beurteilen das Ergebnis an Ihrer eigenen Wand
    • Ohne Kosten und ohne Verpflichtung zur Beauftragung
  4. Saubere helle Putzfassade nach der Reinigung
    Abschluss:

    Abschluss

    Belag samt Biofilm abnehmen

    Die betroffenen Flächen werden bis in die Randbereiche behandelt, damit keine Übergänge stehen bleiben, an denen der Bewuchs sofort wieder ansetzt.

    • Ohne Chlor, abgestimmt auf Putz und gedämmte Flächen
    • Abnahme gemeinsam, danach gilt die Garantiezusage

Das TRODATEC-Verfahren im Detail

Kleine Biologie des Fassadenbewuchses: Algen, Pilze, Flechten und Moose

Sporen und Zellen von Algen sind praktisch überall in der Luft – sie landen auf jeder Fassade, ob in der Stadt oder auf dem Land. Ob daraus sichtbarer Bewuchs wird, entscheidet allein das Angebot vor Ort: über längere Zeit Feuchtigkeit und etwas Licht. Welcher Organismus sich durchsetzt, ist dabei mehr als Theorie, denn davon hängt ab, wie fest der Bewuchs haftet und wie viel Sorgfalt seine Abnahme verlangt – und das Wasser, das er festhält, arbeitet im Winter als Frost in feinen Putzstrukturen gegen die Substanz.

  • Grünalgen

    Der Klassiker hinter dem grünen Schleier. Sie betreiben Photosynthese und leben buchstäblich von Licht, Luft und Wasser – Nährstoffe brauchen sie kaum.

  • Schwärzepilze und Flechten

    Gräulich-schwarze Verfärbungen stammen häufig von Schwärzepilzen, die sich ähnliche Standorte suchen. Flechten – eine Lebensgemeinschaft aus Pilz und Alge – bilden krustige, fest haftende Flecken.

  • Moose

    Siedeln als grüne Polster bevorzugt in Fugen und auf rauen Flächen, wo sich Wasser sammelt – und sitzen dort deutlich fester als ein flächiger Schleier.

  • Der Biofilm darunter

    Eine dünne, gelartige Schicht aus Mikroorganismen, die Wasser speichert wie ein Schwamm. Bleibt sie zurück, starten neue Zellen sofort wieder – die grüne Färbung allein zu entfernen, genügt deshalb nicht.

Wer da an Ihrer Wand wächst – vier Organismen im Porträt

Grünbelag oder Bauschaden? Verfärbungen an der Wand einordnen

Nicht jede dunkle Stelle an der Fassade ist Bewuchs. Salzausblühungen, aufsteigende Feuchte, Rostfahnen unter Metallteilen und ein ungleichmäßig ausgekreideter Altanstrich sehen aus einigen Metern Entfernung verwechselbar aus – verlangen aber völlig andere Maßnahmen. Wer eine bauliche Ursache reinigen lässt, sieht das Ergebnis binnen Monaten wieder verschwinden. Die verbindliche Einordnung nehmen wir bei der Besichtigung vor; fällt sie gegen eine Reinigung aus, sagen wir das offen.

Biologischer Bewuchs
Bauliche Ursache
  • Farbe und Struktur

    Biologischer Bewuchs

    Grün, graugrün oder samtig-schwarz, bei Nässe deutlich dunkler. Der Belag liegt auf der Oberfläche und lässt sich am Rand anheben.

    Bauliche Ursache

    Weißliche Kristalle, rostbraune Rinnsale oder ein kreidiger, ausgewaschener Ton. Die Verfärbung sitzt im Material, nicht darauf.

  • Verteilung an der Wand

    Biologischer Bewuchs

    Folgt Schatten und Nässe: Nordseite, Sockelzone, Streifen unter Fensterbänken, Flächen hinter dichter Bepflanzung.

    Bauliche Ursache

    Folgt der Konstruktion: waagerecht am Sockel, um Anker und Bleche, entlang von Rissen oder an einer einzelnen Bauteilkante.

  • Verhalten über das Jahr

    Biologischer Bewuchs

    Verblasst in trockenen Wochen und kehrt mit der nächsten Feuchtephase zurück – dieser Wechsel ist das verlässlichste Erkennungszeichen.

    Bauliche Ursache

    Bleibt unabhängig vom Wetter sichtbar oder nimmt stetig zu; Ausblühungen treten nach Regenphasen immer an derselben Stelle hervor.

  • Was tatsächlich hilft

    Biologischer Bewuchs

    Vollständige Abnahme des Belags samt Biofilm, danach die Feuchtequellen entschärfen. Eine Reinigung stellt den Zustand wieder her.

    Bauliche Ursache

    Zuerst die Ursache: Abdichtung, Anschluss, Blech oder Beschichtung. Reinigen ergibt erst danach Sinn – sonst kehrt das Bild zurück.

Zwei Ursachen, die von weitem gleich aussehen

Der Feuchtehaushalt der Wand: Sonderfall gedämmte Fassade

Viele Eigentümer erleben es als Widerspruch: Das Haus wurde energetisch saniert, ist innen wärmer als je zuvor – und außen vergrünt es schneller als vorher. Beides hat dieselbe Ursache. Eine Dämmung erfüllt ihre Aufgabe genau dann, wenn möglichst wenig Heizwärme nach außen gelangt. Damit fehlt der Außenhaut aber die Restwärme, die eine ungedämmte Massivwand früher mit abgegeben hat.

In klaren Nächten gibt die Putzoberfläche Wärme an den freien Himmel ab und kühlt unter die Lufttemperatur, bis sich Tauwasser darauf niederschlägt: Am Morgen ist die Wand nass, obwohl es nicht geregnet hat. Zur Dauerfeuchte kommt die Empfindlichkeit des Aufbaus – unter dem Oberputz liegt kein Mauerwerk, sondern ein weicher Dämmstoff. Was die dünne Deckschicht öffnet, befördert Wasser genau dorthin, wo es am wenigsten hingehört.

  1. 5

    Oberputz, wenige Millimeter dünn

    Die Schicht, die Sie sehen. Sie kühlt nachts am stärksten aus, nimmt Tauwasser auf und trägt deshalb den Bewuchs – mechanisch ist sie die empfindlichste Lage des gesamten Aufbaus.

  2. 4

    Armierungsschicht mit Gewebe

    Ein dünner Mörtelauftrag mit eingelegtem Glasfasergewebe nimmt Spannungen auf und hält die Fläche zusammen. Punktuellem Wasserdruck standzuhalten gehört nicht zu ihren Aufgaben.

  3. 3

    Dämmplatte

    Sie erfüllt ihren Zweck, indem sie Wärme im Gebäude hält. Genau dadurch erreicht keine Heizwärme mehr die Außenfläche, die früher beim Abtrocknen mitgeholfen hat.

  4. 2

    Kleber und Dübel

    Die Verbindung zum Untergrund. Wo Dübel Wärme nach außen leiten, bleibt der Putz dort etwas trockener – deshalb zeichnet sich das Dübelraster mancher Wand als hellere Punktreihe ab.

  5. 1

    Tragende Wand

    Das eigentliche Mauerwerk, nun vom Wetter entkoppelt. Innen sorgt es für stabile Temperaturen – am Bewuchs außen ändert es nichts mehr.

Querschnitt einer gedämmten Außenwand von außen nach innen

Mikroklima am Gebäude: Warum genau Ihre Wand betroffen ist

Ob eine Fläche vergrünt, entscheidet sich im Zentimetermaßstab: Zwei Wände desselben Hauses können sich völlig unterschiedlich entwickeln. Fachleute sprechen vom Mikroklima – der Summe aller örtlichen Bedingungen, die bestimmen, wie schnell eine Oberfläche nach Befeuchtung wieder abtrocknet. Einige dieser Faktoren lassen sich entschärfen; nachrüstbare Details und ein freigehaltener Sockel gehören deshalb in jede Ursachenanalyse.

  • Abtrocknungsgeschwindigkeit

    Besonnung, Windführung und Verschattung spielen an jedem Punkt anders zusammen. Wie schnell eine Stelle nach Regen oder Tau wieder trocknet, trennt befallene von sauberen Flächen.

  • Vegetation wirkt doppelt

    Bäume und hohe Hecken werfen Schatten, geben selbst Feuchtigkeit ab und bremsen den trocknenden Wind; Pollen und Laubreste liefern zusätzlich organisches Material. Häuser am Waldrand vergrünen darum schneller.

  • Konstruktive Details

    Ein großzügiger Dachüberstand schützt die obere Fassadenhälfte vor Schlagregen; zu kurze Fensterbänke ohne seitliche Aufkantung leiten Wasser gezielt auf die Wand darunter – die Ursache der typischen grünen „Bärte“.

  • Die Sockelzone

    Zurückspritzender Regen und Feuchte aus dem Erdreich halten den Sockel dauernass; Beete oder gelagertes Material verstärken das. Offen, sauber und belüftet verliert die Zone ihre Anziehungskraft für Bewuchs.

Vier örtliche Faktoren steuern die Abtrocknung Ihrer Wand

Vom ersten Schimmer zum flächigen Befall: der typische Verlauf

Der Befall läuft in drei erkennbaren Stadien ab, und in jedem davon lässt sich der Zustand fachgerecht zurücksetzen – nur wächst der Aufwand mit. Entscheidend ist deshalb weniger, wie schlimm die Fläche aussieht, als wie tief der Bewuchs in der Oberflächenstruktur sitzt. Wo Ihre Fassade steht, klärt die kostenlose Besichtigung samt Probefläche: Daran sehen Sie zugleich, welches Ergebnis auf Ihrem Untergrund erreichbar ist.

  1. 1Erster Schimmer

    Leichte Verfärbung nach feuchten Wochen

    Oft nur bei bestimmtem Lichteinfall erkennbar; in trockenen Sommerwochen scheint das Problem zu verschwinden. Die Organismen überdauern jedoch und werden mit der nächsten Feuchtephase wieder aktiv – dieses Kommen und Gehen lässt viele den Anfangsbefall jahrelang übersehen.

    Jetzt hilft: Jetzt genügt eine Reinigung ohne Sonderaufwand – der Belag sitzt nur locker auf.

  2. 2Flächiger Befall

    Der Belag bleibt auch trocken sichtbar

    Die Stellen verdichten sich zu zusammenhängenden Flächen. Aus dem Lichtproblem ist ein dauerhafter Feuchtespeicher direkt auf der Bausubstanz geworden.

    Jetzt hilft: Belag samt Biofilm abnehmen, danach die Feuchtequellen der Fläche entschärfen.

  3. 3Verfestigter Bewuchs

    Moose setzen sich in Fugen und Rissen fest

    In grober Putzstruktur und Rissen haften Moose weit fester als der anfängliche Film. Die Entfernung verlangt jetzt spürbar mehr Zeit und Sorgfalt als im Frühstadium – möglich bleibt sie trotzdem.

    Jetzt hilft: Längere Einwirkzeit einplanen, Fugen und Sockelanschlüsse mitprüfen lassen.

Das Jahr des Grünbelags: wann sich der Befall ehrlich zeigt

Kaum ein anderes Fassadenthema wird von der Jahreszeit so stark verzerrt: Derselbe Belag kann im August wie ein leichter Grauschleier wirken und im Februar wie eine durchgehend dunkle Wandhälfte. Verändert hat sich dazwischen nicht die Menge des Bewuchses, sondern sein Wassergehalt. Wer im Hochsommer über den Umfang urteilt, unterschätzt ihn deshalb regelmäßig – halten Sie die kritische Gebäudeseite besser einmal im Jahr aus derselben Position im Bild fest.

  1. März – MaiIdeal

    Frühjahr: die Wand zeigt alles

    Nach den feuchten Monaten liegt der Bewuchs in seiner größten Ausdehnung vor und ist noch gut durchfeuchtet. Wer den Umfang wissen will, sieht ihn jetzt am vollständigsten.

  2. Juni – AugustUngeeignet

    Sommer: der trügerische Rückgang

    Wochenlange Trockenheit lässt den Belag ausbleichen und flacher wirken. Verschwunden ist er nicht – eine Einschätzung aus dieser Phase fällt fast immer zu günstig aus.

  3. September – NovemberMöglich

    Herbst: die Farbe kehrt zurück

    Tau, kürzere Tage und Laubeintrag bringen die Feuchte zurück; die verblasste Fläche dunkelt binnen Wochen nach. Brauchbar zur Beurteilung, wenn man den Trend mitliest.

  4. Dezember – FebruarIdeal

    Winter: maximaler Kontrast

    Ohne echte Abtrocknungsphasen tritt der Unterschied zwischen befallenen und sauberen Wandbereichen am deutlichsten hervor. Ob dann auch gearbeitet werden kann, entscheidet die Frostlage.

Eignung zur Beurteilung, nicht zur Ausführung

Was der Bewuchs mit Putz und Anstrich macht

„Nur ein optisches Problem“ trifft für die ersten Jahre zu, danach nicht mehr. Der Belag greift die Wand nicht chemisch an – er verändert etwas Grundlegenderes: ihren Wasserhaushalt. Eine Fläche, die nach jedem Niederschlag mehrere Stunden länger nass bleibt als nötig, altert anders als eine, die zügig abtrocknet. Die folgende Kette läuft dabei so langsam ab, dass sie leicht zu übersehen ist – und je früher eine Fläche wieder normal trocknet, desto weniger davon kommt in Gang.

  1. 1

    Der Belag hält Wasser fest

    Biofilm und Bewuchs wirken wie ein dünner Schwamm: Sie nehmen Regen und Tauwasser auf und geben es nur sehr langsam wieder ab.

  2. 2

    Die Abtrocknung verzögert sich

    Was in Stunden trocknen würde, braucht Tage. Über das Jahr summieren sich daraus deutlich mehr Feuchtestunden in der Putzoberfläche.

  3. 3

    Frostwechsel arbeiten im Gefüge

    Gefriert das gebundene Wasser in feinen Poren und Haarrissen, wirkt die Volumenzunahme direkt in der Oberfläche – Winter für Winter erneut.

  4. 4

    Anstrich und Putz altern schneller

    Dauerfeuchte weicht Bindungen auf, Beschichtungen kreiden und sanden früher ab. Flechten wirken über ihre Stoffwechselprodukte zusätzlich auf mineralische Oberflächen ein.

  5. 5

    Kette unterbrochen: die Fläche trocknet

    Ist der Bewuchs samt Biofilm abgenommen, stellt sich das normale Abtrocknungsverhalten wieder ein – dem Rest der Kette fehlt damit der Antrieb.

Die Kette vom feuchten Belag zur gealterten Fläche

Zustand einschätzen

Wie weit ist Ihre Fassade? Wir sehen es am Objekt

Bei der kostenlosen Besichtigung ordnen wir Befall und Untergrund ein und legen auf Wunsch eine Probefläche direkt neben den unbehandelten Bestand. Sie sehen das erreichbare Ergebnis, bevor Sie über einen Auftrag entscheiden.

Hausmittel, Chlor und Hochdruck: woran Eigenversuche scheitern

Der Reflex ist verständlich: Etwas Grünes soll weg, und im Baumarkt steht dafür ein ganzes Regal bereit. Nur zielen fast alle dieser Wege auf die Farbe des Problems statt auf seine Ursache. Entfärbte Zellen sind keine entfernten Zellen – ein Belag, der heller geworden ist, sitzt weiterhin auf der Wand und wird bei der nächsten Feuchtephase wieder sichtbar.

Was eine fachgerechte Abnahme an Ihrem Gebäude kostet, hängt an Fläche, Untergrund und Erreichbarkeit – die Faktoren im Einzelnen und den Ausgangswert unserer Kalkulation finden Sie auf unserer Seite zu den Kosten der Fassadenreinigung. Schneller geht es über das Formular: Beschreiben Sie kurz Ihr Objekt, und wir melden uns mit einer Einschätzung und einem Terminvorschlag für die kostenlose Probefläche.

Mechanische Belastung der Putzoberfläche

  • Hochdruckreiniger aus dem Handel

    An einer gedämmten Wand trifft der Strahl auf wenige Millimeter Putz über weichem Dämmstoff. Wo die Deckschicht öffnet, entsteht die raue, saugende Fläche, auf der der nächste Bewuchs schneller Fuß fasst als zuvor.

    Was heißt das konkret?
    • Der Schaden zeigt sich selten sofort: Aufgeraute Stellen und eingetragenes Wasser fallen häufig erst in der nächsten feuchten Jahreszeit auf.
    • Bahnen und Streifen im Putz lassen sich nachträglich nicht wegreinigen – sie bleiben bei streifendem Licht dauerhaft erkennbar.
    • Arbeiten mit Wasserdruck von der Leiter aus zählt zu den häufigsten Sturzursachen rund um das eigene Haus.
  • Chlorreiniger und Hausmittel

    Sie bleichen die Zellen, statt den Belag von der Fläche zu nehmen. Der Biofilm bleibt als Schicht zurück, die Wand wirkt heller – und ist binnen einer feuchten Jahreszeit wieder besiedelt.

    Was heißt das konkret?
    • Was an der Wand hinabläuft, endet im Boden darunter: Beete, Rasenkanten und Pflasterfugen tragen die Behandlung mit.
    • Essigsäure greift Kalk in Putz und Fugen an, Soda hinterlässt hygroskopische Salze – beides verschlechtert den Untergrund auf Dauer.
  • Wärme und Einwirkzeit

    Statt über Kraft oder Chlor arbeitet unser Verfahren über Temperatur und Zeit: Der Bewuchs verliert den Halt und wird samt Biofilm abgenommen, während die Putzstruktur geschlossen bleibt.

    Was heißt das konkret?
    • Auf den behandelten Flächen gilt die Zusage von 5 Jahren Garantie auf Neubefall gemäß Garantiebedingungen.
    • Wie das Ergebnis auf Ihrem Untergrund aussieht, entscheidet die kostenlose Probefläche neben dem unbehandelten Bestand.

Ihr Objekt, Ihre Zahl

Was Ihre Fläche kostet, sagen wir nach dem Blick darauf

Besichtigung und Probefläche sind kostenlos. Sie erhalten eine belastbare Kalkulation statt einer Schätzung am Telefon — und entscheiden erst danach.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Rückruf oder E-Mail – wie Sie möchten
  • Festpreis erst nach der Besichtigung

Kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden erst nach der Probefläche.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Die Fragen, die uns vor einer Beauftragung am häufigsten erreichen – kompakt beantwortet.

Warum vergrünt ausgerechnet die Nordseite meines Hauses?

Nordseiten bekommen kaum direkte Sonne und trocknen nach Regen oder Tau am langsamsten ab. Diese dauerhafte Restfeuchte ist die Lebensgrundlage für Algen – daher beginnt die Vergrünung fast immer dort und an verschatteten Bereichen.

Kommt der Grünbelag nach der Entfernung wieder?

Die Ursachen – Schatten und Feuchtigkeit – bleiben bestehen, deshalb ist ein Neubefall ohne Schutz irgendwann möglich. Genau dafür gibt es unsere Garantiezusage auf behandelte Flächen und die Option, die Fassade zusätzlich versiegeln zu lassen.

Wie unterscheide ich Algen von Schimmel an der Fassade?

Schimmel im bauschädlichen Sinn ist vor allem ein Innenraumthema; außen handelt es sich bei grünen Belägen fast immer um Algen, bei dunklen häufig um Schwärzepilze. Relevant ist die Unterscheidung vor allem für die Wahl der Vorgehensweise – bei der Besichtigung ordnen wir den Befall an Ihrem Gebäude für Sie ein.

Muss ich sofort handeln oder kann ich noch eine Saison warten?

Es gibt keinen Stichtag. Solange der Belag flächig aufliegt und Putz sowie Anstrich geschlossen sind, ist Warten eine vertretbare Option – nur wächst der Aufwand mit der Verankerungstiefe. Aufmerksam werden sollten Sie, wenn die Fläche auch in längeren Trockenphasen dunkel bleibt oder sich in Fugen erste Polster bilden. Bei der Besichtigung sagen wir Ihnen, ob Ihr Objekt jetzt an der Reihe ist oder ruhig noch Zeit hat.

Mein Haus ist neu gedämmt – warum ist es schneller betroffen als vorher?

Weil die Dämmung genau das tut, wofür sie eingebaut wurde: Es gelangt kaum noch Heizwärme nach außen, die die Putzoberfläche früher mitgetrocknet hat. Die Außenhaut kühlt in klaren Nächten unter die Lufttemperatur ab, es bildet sich Tauwasser, und die Fläche bleibt morgens länger nass. Das ist kein Mangel der Dämmung, sondern eine bauphysikalische Folge – sie verlangt lediglich eine andere Arbeitsweise bei der Reinigung.

Warum sitzt der Belag genau unter den Fensterbänken?

Weil dort Wasser gebündelt abläuft. Fensterbänke ohne ausreichende Auskragung und ohne seitliche Aufkantung leiten Regen direkt auf die Wandfläche darunter; es entstehen schmale, senkrechte Bahnen mit dauerhaft höherer Feuchte. Dasselbe gilt für undichte Rinnen und Fallrohranschlüsse. Solche Stellen halten wir bei der Besichtigung fest, weil sie über die Standzeit des Ergebnisses mitentscheiden.

Kann ein neuer Anstrich das Problem dauerhaft lösen?

Farbe verdeckt den Belag, entfernt ihn aber nicht: Auf einem verbliebenen Biofilm findet eine Beschichtung schlechteren Halt, und die Ursachen – Verschattung und langsame Abtrocknung – wirken unverändert weiter. Die Abnahme des Bewuchses ist der erste Schritt; ob danach ein Anstrich sinnvoll ist, entscheidet der Zustand von Putz und Altbeschichtung, nicht der Bewuchs.

Muss der Bewuchs erst absterben, bevor er entfernt werden kann?

Nein – und genau darin liegt der Unterschied zwischen Bleichen und Abnehmen. Mittel, die den Bewuchs abtöten, lassen die abgestorbene Schicht auf der Wand zurück; sie verwittert langsam und wird von neuen Zellen überwachsen. Wir lösen den Belag mitsamt dem Biofilm von der Fläche, sodass danach nichts zurückbleibt, worauf die nächste Generation aufsetzen könnte.

Sind Flechten schwieriger zu entfernen als ein Algenschleier?

Ja. Ein flächiger Algenfilm liegt weitgehend auf der Oberfläche, Flechten verankern sich mit ihrem Pilzanteil in den Vertiefungen der Putzstruktur und sitzen deshalb deutlich fester. Das ändert nichts an der Arbeitsweise, wohl aber am Aufwand: Solche Flächen brauchen mehr Zeit und Sorgfalt. Besonders auffällig ist der Unterschied auf grobem Kratz- und Rillenputz.

Reicht es, nur die betroffene Wandseite reinigen zu lassen?

Technisch ja, optisch selten. Wird ausschließlich eine Seite behandelt, entsteht an der Gebäudeecke eine sichtbare Kante zwischen frischer und gealterter Fläche. Gut lösbar ist die abschnittsweise Ausführung dort, wo Bauteile die Flächen ohnehin trennen – etwa an Erkern, Anbauten oder Materialwechseln. Wo eine Grenze unauffällig verläuft und wo sie ins Auge fällt, zeigen wir Ihnen am Objekt.

Ist Grünbelag ein Hinweis auf einen Feuchteschaden in der Wand?

In der Regel nicht: Der Bewuchs lebt von Feuchte, die von außen kommt – Regen, Tau und Spritzwasser. Ein Hinweis auf ein bauliches Problem ist er erst, wenn er in scharf begrenzten Zonen auftritt, etwa als waagerechtes Band am Sockel, als Fahne unter einem Anschluss oder ringförmig um ein Bauteil. Solche Muster sprechen wir vor dem Angebot an, statt sie einfach mitzureinigen.

Wächst der Belag auch hinter Kletterpflanzen und Spalieren?

Ja, dort besonders gut: Ranken halten die Wand im Schatten, bremsen die Luftbewegung und bleiben nach Regen lange nass. Für eine Reinigung müssen Bewuchs und Rankhilfen zumindest abgenommen oder abgeklappt werden, sonst bleiben unbehandelte Streifen zurück. Ob sich das lohnt oder die Pflanze besser dauerhaft Abstand zur Wand erhält, klären wir gemeinsam am Objekt.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir antworten meist noch am selben Tag.

Einsatzgebiet

Wo wir für Fassadenreinigung unterwegs sind

Von diesen Standorten aus fahren unsere Teams. Steht Ihr Ort nicht dabei, heißt das nicht nein – rufen Sie kurz an, dann sagen wir Ihnen ehrlich, ob sich die Anfahrt für Ihr Objekt rechnet.

Größere Objekte und Portfolios betreuen wir bundesweit – alle Standorte im Überblick Anfahrt kurz abklären

Ihr Beweis vor der Entscheidung

Kostenlose Probefläche: Sie sehen das Ergebnis an Ihrer eigenen Wand

Kein Prospektbild, kein Versprechen – wir reinigen einen abgegrenzten Bereich an Ihrem Objekt. Sie vergleichen vor Ort mit der unbehandelten Fläche daneben und entscheiden erst danach, ob wir weitermachen.

Hochhausfassade während der Reinigung: oberhalb der Hebebühne heller Putz, darunter noch grau-grüner Belag
Genau so sieht eine Probefläche ausOriginalfoto aus einem laufenden Einsatz – oberhalb der Hebebühne ist der Putz wieder hell, darunter liegt der Ausgangszustand.
  • Kostenlos und ohne Verpflichtung
  • Rückruf in der Regel am selben Werktag
  • Festpreis erst nach der Besichtigung
  • 5 Jahre Garantie gemäß Garantiebedingungen

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Probefläche anfragen – vier Angaben genügen

Wir klären Untergrund und Zugang im Gespräch und stimmen den Termin ab. Rückruf oder E-Mail – wie Sie möchten.

Kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden erst nach der Probefläche.

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