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Leistung im Detail

Photovoltaik-Reinigung am Einfamilienhaus: schonend vom Boden aus

Am Eigenheim liegt die Anlage sechs bis zehn Meter hoch auf dem Ziegeldach – und genau daran scheitert die Reinigung meist. Wir arbeiten mit teleskopierbaren Bürsten von außen, ohne die Module zu betreten, und zeigen das Ergebnis vorab an einer kostenlosen Probefläche auf Ihrem eigenen Dach.

Illustration: Ein TRODATEC-Mitarbeiter reinigt vom Boden aus mit der Teleskopbürste die Photovoltaikanlage auf dem Satteldach eines Einfamilienhauses – die gereinigten Module glänzen dunkelblau neben den staubig-matten

Unverbindlich TÜV-geprüft · ISO 9001

Bildmotiv: Illustration unserer Arbeitsweise – echte Kundenprojekte ansehen

Was die Anlage am Eigenheim von jeder anderen unterscheidet

Eine Anlage am Einfamilienhaus umfasst meist zwölf bis dreißig Module auf einem geneigten Ziegeldach in sechs bis zehn Metern Höhe. Damit ist die entscheidende Frage nicht die Reinigungstechnik, sondern der Zugang: Wie kommt jemand an die Modulfläche, ohne sie zu betreten und ohne die Eindeckung darunter zu beschädigen?

Wir lösen das mit teleskopierbaren Bürstensystemen, die vom Boden oder von einer gesicherten Standfläche aus arbeiten. Auf Modulglas und Ziegel wirkt dabei keine Trittlast, und wir kommen ohne aggressiven Hochdruck aus. Bevor überhaupt etwas gereinigt wird, sehen wir uns Neigung, Zugang und Verschmutzungsbild an – und sagen Ihnen, ob sich der Termin für Sie lohnt.

Ausgangspunkt

Verschmutzte Anlage auf dem Steildach

Pollen, Ruß und Vogelkot liegen auf der Fläche. Die Module hängen sechs bis zehn Meter hoch und sind für niemanden bequem erreichbar.

Selbst aufs Dach

riskant
  1. 1

    Anlegeleiter am Traufblech

    Die Leiter steht auf Pflaster oder Rasen und liegt oben am Blech auf. Rutscht der Fuß weg, gibt es nichts, was den Sturz bremst.

  2. 2

    Trittlast auf Ziegel und Glas

    Ein Tritt auf das Modul kann Risse in den Zellen erzeugen, die von außen unsichtbar bleiben. Ziegel bekommen Haarrisse.

  3. 3

    Kein Anschlagpunkt vorhanden

    An den meisten Wohnhäusern fehlt eine Öse, in die sich ein Sicherungsseil einhängen ließe. Ohne sie bleibt jede Sicherung Improvisation.

Vom Boden aus

unser Weg
  1. 1

    Teleskopstange mit weicher Bürste

    Die rotierende Bürste erreicht die Fläche, ohne dass jemand hinaufsteigt. Weder Eindeckung noch Modulglas tragen dabei Gewicht.

  2. 2

    Wasserführung ohne harten Strahl

    Gelöster Belag wird abgespült, statt trocken über das Glas geschoben zu werden. Auf aggressiven Hochdruck verzichten wir dabei.

  3. 3

    Sichtprüfung im Vorbeigehen

    Auffälligkeiten wie Glasbruch, dunkle Stellen oder lose Steckverbinder fallen beim Arbeiten auf und stehen in Ihrem Kurzbericht.

Saubere Fläche, unversehrtes Dach

Beide Wege führen zu sauberen Modulen. Nur bei einem davon bleiben Eindeckung und Modulglas unbelastet – und niemand muss dafür auf eine geneigte, nasse Fläche steigen.

Zwei Wege an die Module – und was sie unterscheidet

Worauf Sie sich verlassen können

Was eine professionelle Photovoltaik-Reinigung leisten muss

Ohne die Module zu betreten

Wir arbeiten mit teleskopierbaren Systemen von außen. Auf Modulglas und Eindeckung wirkt keine Trittlast – der häufigste Schaden bei Reinigung in Eigenregie entsteht damit gar nicht erst.

  • Kein Gewicht auf dem Modulglas
  • Keine Trittspuren auf den Ziegeln

Auch Ziegel abseits der Modulfläche bleiben unbelastet.

Reinigungsvorgaben Ihres Herstellers im Blick

Modulhersteller machen Vorgaben zur Reinigung und schließen Hochdruck sowie scheuernde Mittel regelmäßig aus. Liegt uns das Datenblatt Ihrer Module vor, richten wir Werkzeug und Vorgehen daran aus.

Ihre Garantiebedingungen sehen wir vor dem Termin gemeinsam durch.

Schonend und ohne aggressiven Hochdruck

Weiche, rotierende Bürsten nehmen den Belag ab; ein harter Strahl kommt auf Solarglas nicht zum Einsatz. Das gilt für Rahmen und Dichtungen genauso wie für die Glasfläche.

Qualitätsmanagement nach ISO 9001, geprüft durch TÜV Rheinland.

Kurzbericht zum Zustand

Beim Reinigen sehen wir die Fläche aus nächster Nähe. Auffälligkeiten wie Glasbruch, auffällige Verfärbungen oder gelöste Steckverbindungen halten wir für Sie fest – mit Foto.

Kostenlose Probefläche am eigenen Dach

Wir reinigen einen abgegrenzten Teil Ihrer Anlage kostenlos und lassen die Nachbarmodule stehen. Sie vergleichen beides und entscheiden erst danach über die Gesamtfläche.

Unverbindlich, ohne Anfahrtskosten.

Ehrliche Absage, wenn es sich nicht lohnt

Eine steil geneigte Anlage in freier, sauberer Lage braucht oft über Jahre keinen Termin. Ergibt die Sichtung das, sagen wir es Ihnen – auch wenn wir dann ohne Auftrag wieder abfahren.

  • Empfehlung erst nach der Sichtung
  • Auch die Absage gehört dazu

So gehen wir vor

Photovoltaik-Reinigung: so läuft Ihr Auftrag ab

Der komplette Ablauf im Detail – von der Analyse bis zur dokumentierten Übergabe – steht auf unserer Verfahrensseite.

  1. Verschmutzte Photovoltaik-Module vor der Sichtung
    1

    Schritt 1 von 4

    Fotos vom Boden und ein paar Angaben

    Sie schicken uns zwei bis drei Aufnahmen der Fläche und nennen Modulzahl, Neigung und Baujahr. Für eine erste Einschätzung genügt das.

    • Aufnahme bei tief stehender Sonne zeigt die Ränder
    • Modulzahl und Dachneigung, soweit bekannt
    • Was rund um das Haus steht: Bäume, Kamin, Felder
  2. Frisch gereinigtes Solarmodul neben verschmutztem Modul
    2

    Schritt 2 von 4

    Termin am Haus mit Probefläche

    Vor Ort sehen wir Neigung, Zugang und Belag an und reinigen einen abgegrenzten Abschnitt kostenlos. Den Vergleich beurteilen Sie selbst.

    • Zugangsweg wird festgelegt: Boden, Gerüst oder Hebebühne
    • Ein Abschnitt bleibt ungereinigt zum direkten Vergleich
  3. Reinigung von Photovoltaik-Modulen
    3

    Schritt 3 von 4

    Reinigung ohne Dachbegehung

    Gearbeitet wird bei kühlen Modulen, in Bahnen und ohne aggressiven Hochdruck. Rahmen und untere Modulkante nehmen wir zuletzt vor.

    • Früh am Tag oder bei bedecktem Himmel
    • Für die Reinigung muss die Anlage nicht vom Netz
  4. Saubere Photovoltaik-Module nach der Reinigung
    Abschluss:

    Abschluss

    Kurzbericht und Intervallvorschlag

    Nach dem Termin erhalten Sie Fotos, die Liste der Auffälligkeiten und einen Vorschlag, wann der nächste Durchgang sinnvoll ist.

    • Fotos vor und nach dem Durchgang
    • Befunde notiert für Ihren Solarteur

Das TRODATEC-Verfahren im Detail

Wie viel der Regen an Ihrem Schrägdach wirklich abnimmt

Die Selbstreinigung durch Regen ist real, aber sie hat eine Bedingung: Das Wasser muss zügig ablaufen und die Fläche muss danach schnell abtrocknen. Beides hängt an der Neigung Ihres Daches – und die reicht bei Anlagen am Eigenheim von wenigen Grad auf einem Garagen- oder Carportanbau bis über vierzig Grad am steilen Satteldach.

Interessant ist dabei nicht der Durchschnitt der Fläche, sondern ihr unterster Zentimeter. Dort läuft alles zusammen, was der Regen von oben mitbringt, und dort steht es am längsten. Je flacher das Dach, desto breiter wird dieser Streifen – und er liegt genau über der untersten Zellreihe.

Steil ab etwa 30 Grad
Flach unter 15 Grad
  • Ablauf des Regenwassers

    Steil ab etwa 30 Grad

    Vorteil: Das Wasser läuft zügig ab und nimmt losen Staub mit; stehende Nässe bleibt die Ausnahme.

    Flach unter 15 Grad

    Einschränkung: Das Wasser kriecht langsam zur Traufkante und trägt kaum etwas mit sich fort.

  • Trocknung nach dem Regen

    Steil ab etwa 30 Grad

    Vorteil: Die Fläche trocknet schnell ab, weil Wind und Sonne besser angreifen können.

    Flach unter 15 Grad

    Einschränkung: Feuchtigkeit hält sich länger auf Glas und Rahmen – die Grundlage für Algen und Moos.

  • Streifen an der unteren Kante

    Steil ab etwa 30 Grad

    Ein schmaler Rand setzt sich ab, wächst über Jahre und deckt die Zellreihe nur teilweise.

    Flach unter 15 Grad

    Einschränkung: Der Streifen wird breit und hart und beschattet die unterste Zellreihe dauerhaft.

  • Haftende Beläge

    Steil ab etwa 30 Grad

    Einschränkung: Pollenfilm, Harz und Kot bleiben auch hier liegen – gegen sie hilft Neigung nicht.

    Flach unter 15 Grad

    Einschränkung: Zum Film kommt Staub, der sich mit der Restfeuchte verbindet und verkrustet.

  • Abstand zwischen zwei Terminen

    Steil ab etwa 30 Grad

    Vorteil: Oft genügen lange Abstände; manche Anlage braucht über Jahre gar keinen Termin.

    Flach unter 15 Grad

    Einschränkung: Der Belag kehrt schneller zurück, weil ihn der Regen nie vollständig abträgt.

Steile und flache Neigung am Wohnhaus im Vergleich

Woher der Belag im Wohnumfeld kommt

Am Wohnhaus entsteht Verschmutzung nicht diffus aus der Luft, sondern aus wenigen, sehr konkreten Quellen in unmittelbarer Nachbarschaft. Wer sie kennt, schätzt den Abstand zwischen zwei Terminen ziemlich gut selbst ein – und kann in einigen Fällen sogar verringern, was überhaupt auf den Modulen landet.

Wichtiger als die Menge ist der Unterschied zwischen Film und Fleck: Ein gleichmäßiger Schleier kostet über die ganze Fläche etwas, ein eingetrockneter Klecks beschattet eine einzelne Zelle dauerhaft und belastet sie zusätzlich thermisch.

  • Bäume und Sträucher am Haus

    Laub legt sich in die Rahmenkehle, Harz von Nadelbäumen klebt und bindet Staub. Dazu dient jeder Ast über dem Dach als Ansitz.

    Woran Sie es erkennen: Blätter im Rahmenprofil oder klebrige, glänzende Punkte auf dem Glas.

  • Kamin und Heizung in der Nachbarschaft

    Ruß aus Schornsteinen und Feinstaub aus Kaminöfen setzen sich als dunkler, fettiger Film ab, der im Winterhalbjahr täglich nachgelegt wird.

    Woran Sie es erkennen: Ein dunkler Schleier, der sich auch nach Regen kaum aufhellt.

  • Vogelkot an der oberen Modulkante

    Vögel sitzen bevorzugt auf der obersten Kante der Fläche. Der Kot trocknet ein, verkrustet und lässt sich vom Regen nicht mehr abtragen.

    Woran Sie es erkennen: Helle, scharf umgrenzte Flecken, meist in einer Linie unter der Kante.

  • Feld, Baustelle oder viel Verkehr

    Erde von bearbeiteten Äckern, Zementstaub von Baustellen und Bremsstaub von der Straße haften fester als der Staub aus der Stadtluft.

    Woran Sie es erkennen: Nach trockenen, windigen Tagen liegt sichtbar mehr auf der Fläche.

Vier Quellen in der direkten Nachbarschaft

Moos und Flechten am Rahmen und an der unteren Modulkante

Dass auf Solarglas nichts wächst, ist richtig – auf dem Aluminiumrahmen und in der Fuge zwischen Rahmen und Glas sieht es anders aus. Dort sammelt sich Feinmaterial, das Feuchtigkeit hält und den Nährboden bildet, den ein Algenfilm braucht. An Nordseiten und unter Baumbestand geht das schneller.

Der Bewuchs selbst kostet zunächst nichts. Kritisch wird er, wenn das Polster in der Rahmenkehle so hoch steht, dass es über die Glaskante ragt und die unterste Zellreihe beschattet – und wenn es den Wasserablauf an der Traufkante staut.

  1. 1Feuchtefilm

    Die Rahmenkehle trocknet nicht mehr ab

    In der Fuge zwischen Glas und Aluminiumprofil bleibt nach Regen Wasser stehen. Zusammen mit Staub entsteht die dünne organische Auflage, an der alles Weitere ansetzt.

    Jetzt hilft: Ein Durchgang beim nächsten regulären Termin genügt.

  2. 2Algenfilm

    Grünlicher Saum entlang des Profils

    Der Film färbt sich grün und wird bei Nässe schmierig. Vom Boden fällt er kaum auf, weil er in der Kehle liegt und nicht auf der freien Glasfläche.

    Jetzt hilft: Jetzt am Rahmen ansetzen, bevor sich Polster bilden.

  3. 3Moospolster

    Aufgewölbter Rand über der Zellreihe

    Moos wurzelt im angesammelten Feinmaterial und wächst in die Höhe. Wo es über die Glaskante ragt, wirft es einen dauerhaften Schatten auf die unterste Zellreihe.

    Jetzt hilft: Polster abnehmen und den Ablauf an der Traufkante prüfen.

  4. 4Flechten und Stau

    Krustiger Wall an der Traufkante

    Flechten haften fest auf dem Profil. Der Wall staut ablaufendes Wasser und hält es an der Glaskante, sodass zwischen Rahmen und Dichtung dauerhaft Feuchtigkeit arbeitet.

    Jetzt hilft: Vor der Reinigung Rahmen und Dichtungen mit ansehen.

Zwischenstand

Unklar, wie weit es bei Ihnen ist?

Eine Aufnahme vom Boden bei tief stehender Sonne zeigt Rahmenkante und unteren Rand meist deutlich genug. Schicken Sie sie uns – wir sagen Ihnen, ob ein Termin jetzt sinnvoll ist oder noch warten kann.

Eigenverbrauch, Speicher und Wärmepumpe: warum der Verlauf zählt

Wer den Strom überwiegend selbst verbraucht, merkt Verschmutzung anders als jemand, der vollständig einspeist. Entscheidend ist nicht die Jahressumme, sondern der Verlauf über den Tag: Die Erzeugung muss über die Schwelle kommen, ab der Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox überhaupt anspringen.

Bleibt die Leistung an trüben Tagen knapp darunter, bezieht der Haushalt Netzstrom, obwohl die Sonne scheint. Genau in diesem Bereich wirkt ein Belag, der bei praller Mittagssonne noch gar nicht auffällt.

  1. 1

    Licht trifft auf die Glasfläche

    Was ein Belag streut oder abschattet, kommt in der Zelle nicht an. Weil die Module in Reihen verschaltet sind, zieht die schwächste Zelle die ganze Reihe mit nach unten.

  2. 2

    Der Wechselrichter meldet die Leistung

    Im Portal Ihres Wechselrichters sehen Sie den Tagesverlauf. Der Vergleich sonniger Tage über mehrere Jahre ist dabei aussagekräftiger als der Blick auf einen einzelnen Tag.

  3. 3

    Speicher und Verbraucher schalten

    Die Ladeleistung des Speichers, Wärmepumpe und Wallbox brauchen eine Mindestleistung. Wird sie knapp verfehlt, läuft der Bedarf über den Netzbezug.

  4. 4

    Der Verlauf hängt nur noch am Wetter

    Ist die Fläche frei, entscheidet die Witterung über die Tageskurve – und nicht zusätzlich eine Auflage, die über Jahre gewachsen ist.

Vom Modulglas bis zur Wallbox: die Kette am Wohnhaus

Zugang zum Dach: Leiter, Dachfenster oder Hebebühne

Die häufigste Verletzung rund um die eigene Photovoltaikanlage entsteht nicht am Modul, sondern auf dem Weg dorthin. Stürze von Leitern gehören zu den typischen schweren Unfällen im Privathaushalt, und ein geneigtes Ziegeldach mit nasser Glasfläche verschärft praktisch jede Ursache davon.

Deshalb entscheiden wir den Zugang vor dem Termin und nicht erst auf dem Grundstück: Reicht die Teleskopstange vom Boden, arbeiten wir von dort. Ist die Firsthöhe zu groß oder der Standplatz zu weich, kommt eine Hebebühne dazu. Ein Dachfenster ist ein Ausstieg für den Blick auf die Fläche – als Arbeitsplatz taugt es nicht.

Belastung von Eindeckung und Modulglas je Zugangsweg

  • Modulfläche betreten

    Ein Modul ist keine Fläche, die zum Draufsteigen gebaut wurde. Körpergewicht auf wenigen Zentimetern kann feine Risse in den Zellen erzeugen, die von außen unsichtbar bleiben und dauerhaft Leistung kosten.

    Was heißt das konkret?
    • Solche Risse zeigen sich in der Ertragskurve, nicht im Erscheinungsbild der Fläche.
    • Das Betreten der Module schließen Hersteller in ihren Reinigungsvorgaben regelmäßig aus.
  • Anlegeleiter und Trittleiter auf Ziegeln

    Die Leiter überträgt das gesamte Gewicht auf wenige Ziegel und auf das Traufblech. Beides ist dafür nicht ausgelegt, und an den meisten Wohnhäusern fehlt ein Punkt, an dem sich ein Seil einhängen ließe.

    Was heißt das konkret?
    • Haarrisse im Ziegel zeigen sich erst beim nächsten Dauerregen an der Decke.
    • Nasses Modulglas ist eine der rutschigsten Flächen am ganzen Haus.
  • Teleskopstange, bei Bedarf Hebebühne

    Auf Eindeckung und Modulglas wirkt kein Gewicht. Gearbeitet wird von einer festen Standfläche aus, die Anlage bleibt in Betrieb, und niemand bewegt sich auf einer geneigten Ebene.

    Was heißt das konkret?
    • Den Standplatz für die Bühne klären wir vorab: Zufahrt, Untergrund, Bewuchs.
    • Bei großer Firsthöhe reicht die Stange allein nicht – das sagen wir vor dem Termin.

Ihr Objekt, Ihre Zahl

Was Ihre Fläche kostet, sagen wir nach dem Blick darauf

Besichtigung und Probefläche sind kostenlos. Sie erhalten eine belastbare Kalkulation statt einer Schätzung am Telefon — und entscheiden erst danach.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Rückruf oder E-Mail – wie Sie möchten
  • Festpreis erst nach der Besichtigung

Kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden erst nach der Probefläche.

Warum der Hochdruckreiniger in der Garage bleibt

Der Hochdruckreiniger steht in vielen Garagen und wirkt für die Aufgabe naheliegend. Auf Solarglas ist er das falsche Werkzeug: Ein harter Strahl kann die Oberfläche angreifen, Dichtungen unterwandern und Feuchtigkeit hinter den Rahmen drücken.

Das Tückische daran ist der Zeitverzug. Direkt nach der Anwendung sieht die Fläche sauber aus; was daneben ging, zeigt sich erst über Monate. Fachgerecht heißt deshalb weniger Kraft, dafür ein Zusammenspiel aus vier Größen – und keine davon lässt sich pauschal einstellen.

Anpressdruck

Kraft auf die Glasfläche
sehr niedrighoch

Der Belag soll gelöst und abgetragen werden, nicht gerieben. Der Druck darf nur so hoch sein, dass die Borsten Kontakt zur Fläche halten.

Zu viel davon:
Zu viel Druck schiebt gelöste Körner über das Glas – aus dem Schmutz wird ein Schleifmittel.
Hängt ab von:
Art des Belags und Zustand der Glasoberfläche.

Bürstenhärte

Stärke der Borsten
sehr niedrighoch

Weiche Borsten kommen in die Rahmenkehle und nehmen den Film mit, ohne die Oberfläche des Glases zu belasten.

Zu viel davon:
Harte oder verschlissene Borsten hinterlassen feine Spuren, die später Licht streuen.
Hängt ab von:
Oberfläche der Module und Alter der Anlage.

Wassermenge

Spülstrom am Bürstenkopf
sehr niedrighoch

Der Spülstrom transportiert den gelösten Belag sofort ab, statt ihn über die Fläche zu verteilen und an der nächsten Kante abzulegen.

Zu viel davon:
Zu wenig Wasser lässt den Schmutz antrocknen, zu viel spült ihn nur in die Rahmenkehle.
Hängt ab von:
Verschmutzungsgrad, Neigung und Länge der Modulreihe.

Modultemperatur

Zeitpunkt am Tag
sehr niedrighoch

Gearbeitet wird an kühlen Modulen, also früh am Tag oder bei bedecktem Himmel statt in der Mittagssonne.

Zu viel davon:
Kaltes Wasser auf heißem Glas erzeugt Spannungen im Material – ein unnötiges Risiko.
Hängt ab von:
Wetterlage, Ausrichtung des Daches und Jahreszeit.
Vier Größen, die am Modul zusammenpassen müssen

Garantie, Versicherung und Haftung, wenn Sie selbst putzen

Zwei Fragen kommen bei der Reinigung in Eigenregie fast immer zu kurz: Was steht in den Reinigungsvorgaben Ihres Modulherstellers, und wer trägt den Schaden, wenn beim Versuch etwas passiert? Beides lässt sich vorher klären – hinterher wird es unangenehm.

Wir geben keine Rechtsauskunft und behaupten auch nicht, dass eine beauftragte Reinigung jedes Risiko abnimmt. Wir legen nur offen, welche Punkte Sie geklärt haben sollten, bevor Sie zur Leiter greifen.

Selbst reinigen
Fachbetrieb beauftragen
  • Vorgaben des Modulherstellers

    Selbst reinigen

    Einschränkung: Das Datenblatt liest kaum jemand vorher – dort stehen aber Grenzen zu Werkzeug, Wasser und Betreten der Fläche.

    Fachbetrieb beauftragen

    Vorteil: Wir fragen das Datenblatt vor dem Termin ab und richten Werkzeug und Vorgehen danach aus.

  • Unfall auf dem eigenen Dach

    Selbst reinigen

    Einschränkung: Ob ein Sturz beim Heimwerken abgedeckt ist, hängt an Ihren Verträgen – klären lässt sich das nur vorher.

    Fachbetrieb beauftragen

    Vorteil: Die Arbeit in der Höhe übernimmt der beauftragte Betrieb – Sie steigen für die Reinigung gar nicht erst hinauf.

  • Schaden am Modul oder am Dach

    Selbst reinigen

    Einschränkung: Wer selbst arbeitet, trägt den Schaden selbst – und muss ihn gegenüber Hersteller oder Versicherer erklären.

    Fachbetrieb beauftragen

    Vorteil: Wir arbeiten mit Betriebshaftpflichtversicherung; den Nachweis legen wir auf Wunsch vor der Beauftragung vor.

  • Nachweis für später

    Selbst reinigen

    Vom eigenen Durchgang bleibt selten mehr als die Erinnerung, dass es hinterher sauber ausgesehen hat.

    Fachbetrieb beauftragen

    Vorteil: Sie erhalten Fotos, die gereinigten Flächen und die Auffälligkeiten schriftlich – nützlich bei jeder späteren Rückfrage.

  • Was am Ende sauber ist

    Selbst reinigen

    Einschränkung: Mit Schlauch oder Wischer vom Boden erreichen Sie die unteren Reihen, der Rest bleibt, wie er ist.

    Fachbetrieb beauftragen

    Vorteil: Gereinigt wird die gesamte Fläche einschließlich Rahmenkehle und unterer Modulkante.

Selbst reinigen und Reinigung beauftragen

Wann am Wohnhaus gereinigt wird – und was Sie selbst tun können

Ein festes Intervall gibt es am Eigenheim nicht, weil zwei Häuser in derselben Straße unterschiedlich verschmutzen können. Was sich sagen lässt: Der Zeitpunkt richtet sich nach den Schmutzereignissen Ihres Standorts – Pollenflug, Laubfall, Heizperiode, Ernte in der Nachbarschaft – und nicht nach dem Kalenderjahr.

Zwischen zwei Terminen können Sie mehr beitragen, als die meisten annehmen: nicht auf dem Dach, sondern rundherum. Überhängende Äste zurückschneiden, ab und zu in die Ertragskurve schauen und bei Verdacht eine Aufnahme vom Boden machen – das ist die ganze Routine, und sie verlängert den Abstand spürbar.

  1. Nach dem PollenflugIdeal

    Der Film sitzt noch nicht fest

    Was im Frühjahr auf der Fläche liegt, haftet noch locker. Ein Durchgang nach dem stärksten Pollenflug nimmt die Auflage ab, bevor die Sommersonne sie einbrennt.

  2. HochsommerMöglich

    Nur in den Morgenstunden

    Bei praller Sonne wird das Glas heiß, und kaltes Wasser darauf ist ein unnötiges Risiko. Gearbeitet wird deshalb früh am Tag oder bei bedecktem Himmel.

  3. Nach dem LaubfallIdeal

    Rahmenkehle wieder frei

    Im Spätherbst ist klar, was liegen geblieben ist: Blätter im Profil, Kot an der Oberkante, Ruß aus den ersten Heizwochen. Danach geht die Anlage sauber in den Winter.

  4. Frost und DauernässeUngeeignet

    Kein Wasser aufs kalte Dach

    Bei Frost bleibt Wasser als Eisfilm auf Glas, Rinne und Zugangsweg stehen. Solche Termine verschieben wir, statt sie durchzuziehen.

Das Jahr am Modul: wann ein Termin passt

Nächster Schritt

Erst sehen, dann entscheiden

Sagen Sie uns, was rund um Ihr Haus steht und wie steil das Dach ist – oder schicken Sie einfach ein Foto. Wir melden uns mit einer Einschätzung und einem Terminvorschlag für die kostenlose Probefläche.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Die Fragen, die uns vor einer Beauftragung am häufigsten erreichen – kompakt beantwortet.

Muss jemand auf mein Dach steigen?

In aller Regel nicht. Wir arbeiten mit teleskopierbaren Bürsten vom Boden oder von einer Hebebühne aus; auf Eindeckung und Modulglas wirkt dabei kein Gewicht. Nur wenn eine Fläche anders nicht erreichbar ist, sprechen wir vorher über eine gesicherte Begehung – und sagen Ihnen auch, wenn wir davon abraten.

Was steht in den Reinigungsvorgaben meines Modulherstellers?

Das unterscheidet sich je Hersteller. Häufig geregelt sind zulässiges Werkzeug, der Anpressdruck, die Temperaturdifferenz zwischen Wasser und Modul sowie die Frage, ob die Fläche betreten werden darf. Hochdruck und scheuernde Mittel sind regelmäßig ausgeschlossen. Schicken Sie uns das Datenblatt, dann richten wir das Vorgehen danach aus, statt es hinterher begründen zu müssen.

Wie oft sollte die Anlage am Eigenheim gereinigt werden?

Das entscheidet die Lage, nicht der Kalender. Eine flach geneigte Anlage unter Bäumen oder neben einem Feld braucht deutlich kürzere Abstände als ein steiles Satteldach in freier Lage. Nach dem ersten Durchgang nennen wir Ihnen einen Vorschlag, der zu Ihrem Standort passt, und begründen ihn mit dem, was wir an Rahmen und Fläche gesehen haben.

Kann ich die Module einfach mit dem Gartenschlauch abspritzen?

Das nimmt losen Staub mit, mehr nicht. Haftende Auflagen wie Pollenfilm, Harz, Ruß oder eingetrockneter Kot lösen sich ohne Mechanik nicht, und beim Trocknen bleiben Ränder zurück. Dazu ein praktischer Punkt: Vom Boden erreicht der Strahl die oberen Reihen ohnehin nicht, er landet auf halber Höhe an der Glaskante.

Wächst auf Solarmodulen wirklich Moos?

Auf dem Glas selbst nicht. Der Bewuchs sitzt auf dem Aluminiumrahmen und in der Fuge zwischen Rahmen und Glas, wo sich Feinmaterial sammelt und Feuchtigkeit hält. Kritisch wird es, wenn das Polster über die Glaskante ragt und die unterste Zellreihe beschattet oder wenn es den Wasserablauf an der Traufkante staut.

Lohnt sich das bei einer kleinen Anlage überhaupt?

Nicht in jedem Fall, und wir sagen Ihnen das offen. Bei einer steilen Anlage in sauberer Lage trägt der Regen viel ab. Liegt sie dagegen flach, steht unter Bäumen oder wurde seit der Montage nie gereinigt, ist der Unterschied deutlich. Am ehrlichsten beurteilen Sie ihn an der kostenlosen Probefläche auf dem eigenen Dach, bevor Sie über die ganze Fläche entscheiden.

Genügt ein Wasseranschluss am Haus?

Ein Außenhahn mit üblichem Druck reicht in der Regel; Schläuche, Stangen und Technik bringen wir mit. Fehlt der Anschluss oder liegt er auf der falschen Gebäudeseite, sagen Sie es uns bei der Anfrage – dann planen wir die Versorgung ein, statt am Termin improvisieren zu müssen.

Was ist mit Modulen über einer Gaube oder einem Wintergarten?

Solche Anordnungen sind der häufigste Grund, warum der Zugang vorab geklärt werden muss. Versetzte Modulfelder erzwingen Positionswechsel, und über einem Wintergarten fehlt oft die Standfläche für eine Hebebühne. Bei der Sichtung sehen wir uns das an und sagen Ihnen, welche Teilflächen erreichbar sind – auch dann, wenn es nicht alle sind.

Bin ich versichert, wenn ich selbst aufs Dach steige?

Das hängt an Ihren Verträgen, und beantworten kann Ihnen das nur Ihr Versicherer – wir erteilen keine Rechtsauskunft. Unabhängig davon bleibt der Punkt, der uns wichtiger ist: Ein Sturz von einem geneigten Dach hat Folgen, die kein Ertragsgewinn aufwiegt. Fragen Sie im Zweifel nach, bevor Sie die Leiter anlegen.

Reinigen Sie die Dachfläche neben den Modulen mit?

Auf Wunsch ja, und die Reihenfolge ist dabei wichtig: erst die freien Ziegelflächen, danach die Module. Sonst landet gelöster Belag von oben auf frisch gereinigtem Glas. Beide Leistungen weisen wir im Angebot getrennt aus, damit Sie sehen, welcher Anteil auf welche Fläche entfällt.

Was passiert, wenn Ihnen an der Anlage etwas auffällt?

Wir halten den Befund mit Foto und Lage im Modulfeld fest und benennen ihn: Glasbruch, dunkle Stellen an einzelnen Zellen, ein gelöster Steckverbinder, Spuren an der Unterkonstruktion. Beheben lassen Sie das von Ihrem Solarteur oder einem Elektrofachbetrieb; wir reinigen und reparieren nicht. Betroffene Bereiche lassen wir unangetastet, statt dort weiterzuarbeiten.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir antworten meist noch am selben Tag.

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Ihr Beweis vor der Entscheidung

Kostenlose Probefläche: Sie sehen das Ergebnis an Ihrer eigenen Wand

Kein Prospektbild, kein Versprechen – wir reinigen einen abgegrenzten Bereich an Ihrem Objekt. Sie vergleichen vor Ort mit der unbehandelten Fläche daneben und entscheiden erst danach, ob wir weitermachen.

  • Kostenlos und ohne Verpflichtung
  • Rückruf in der Regel am selben Werktag
  • Festpreis erst nach der Besichtigung
  • 5 Jahre Garantie gemäß Garantiebedingungen

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Probefläche anfragen – vier Angaben genügen

Wir klären Untergrund und Zugang im Gespräch und stimmen den Termin ab. Rückruf oder E-Mail – wie Sie möchten.

Kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden erst nach der Probefläche.

Lieber ausführlich? Vollständiges Formular mit Foto-Upload