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Leistung im Detail

Reinigung vor der Dachbeschichtung – die Basis für dauerhafte Haftung

Keine Beschichtung hält auf einem verschmutzten Dach. Die gründliche, chemiefreie Vorbehandlung der Dachfläche ist deshalb der wichtigste Arbeitsschritt vor jeder Beschichtung – und fester Bestandteil unseres Verfahrens.

Illustration: Ein TRODATEC-Mitarbeiter reinigt von einem Dachdecker-Laufsteg aus die verwitterten Betondachsteine eines Wohnhauses – die gereinigte Bahn bleibt matt und unbeschichtet, die Farbgebinde am Boden sind noch verschlossen

Unverbindlich TÜV-geprüft · ISO 9001

Bildmotiv: Illustration unserer Arbeitsweise – echte Kundenprojekte ansehen

Warum die Vorbehandlung über die Haltbarkeit entscheidet

Eine Beschichtung verbindet sich nur mit dem, was sie tatsächlich berührt. Liegen Schmutz, Ablagerungen oder lose Partikel auf dem Ziegel, haftet die Beschichtung auf dieser Zwischenschicht statt auf dem Dachstein selbst – und löst sich früher oder später mit ihr ab. Abplatzungen und unterwanderte Stellen sind fast immer die Folge einer mangelhaften Vorbereitung, nicht des Beschichtungsmaterials.

Verwittertes Ziegeldach aus der Drohnenperspektive vor der BeschichtungVorher
Dasselbe Dach nach Reinigung und Beschichtung, durchgehend gleichmäßiger FarbtonNachher
Echtes Projekt: Dach nach Reinigung und BeschichtungWeitere Projekte

Wohnhaus · Tonziegel · Reinigung mit anschließender Beschichtung

Deshalb behandeln wir die Vorreinigung als eigenständigen Qualitätsschritt: Die gesamte Dachfläche wird ohne Chemie gereinigt, anschließend auf lose Altbeschichtungen, defekte Ziegel und offene Anschlüsse geprüft – und erst wenn der Untergrund sauber, trocken und gefestigt ist, geben wir sie für Grundierung und Beschichtung frei. Diese Reihenfolge ist bei uns nicht verhandelbar, denn sie ist die technische Voraussetzung dafür, dass wir 5 Jahre Garantie gemäß Garantiebedingungen geben können.

Worauf Sie sich verlassen können

Was eine professionelle Dachbeschichtung leisten muss

Tragfähiger Untergrund

Die Vorbehandlung legt den Dachstein frei, mit dem sich Haftgrund und Beschichtung dauerhaft verbinden – die Grundlage jeder langlebigen Beschichtung.

Ohne Chemie gereinigt

Der Reinigungsschritt kommt vollständig ohne chemische Zusätze aus. Das schont Dachfläche, Regenrinne, Bepflanzung und die Umgebung Ihres Hauses.

Prüfung der Dachfläche inklusive

Nach der Reinigung ist der wahre Zustand des Daches sichtbar. Defekte Ziegel und schadhafte Stellen erkennen und beheben wir, bevor beschichtet wird.

Ein Ansprechpartner für alles

Vorbehandlung, Grundierung und Beschichtung kommen aus einer Hand – ohne Schnittstellenprobleme zwischen verschiedenen Gewerken.

Standzeit ist eingeplant

Zwischen dem letzten Reinigungsdurchgang und dem ersten Auftrag liegt eine Wartezeit, die die Witterung vorgibt. Wir planen sie ein, statt den Termin durchzudrücken.

  • Wartezeit nach Wetterlage, nicht nach Kalender
  • Kontrolle unmittelbar vor dem Grundieren

Bei Grenzwetter verschieben wir den nächsten Arbeitsgang – ein Tag Verzug ist günstiger als eine Fläche, die nach drei Wintern aufgibt.

Geprüfter Ablauf, schriftliche Garantie

Die Freigabe des Untergrunds ist ein fester Prüfpunkt unseres dokumentierten Ablaufs – nicht die Tagesform eines einzelnen Arbeitstages.

  • Befunde mit Fotos festgehalten
  • Kostenlose Probefläche vorab möglich

TÜV-geprüft und nach ISO 9001 zertifiziert; auf die Beschichtungsleistung erhalten Sie 5 Jahre Garantie gemäß Garantiebedingungen.

So gehen wir vor

Dachbeschichtung: so läuft Ihr Auftrag ab

Der komplette Ablauf im Detail – von der Analyse bis zur dokumentierten Übergabe – steht auf unserer Verfahrensseite.

  1. Abgewittertes Ziegeldach vor der Bestandsaufnahme
    1

    Schritt 1 von 4

    Untergrund beurteilen

    Vor dem ersten Wasser klären wir, womit wir es zu tun haben: Ziegelart, Zustand der Oberfläche und die Frage, ob eine Altbeschichtung vorhanden ist.

    • Wasseraufnahme am einzelnen Stein prüfen
    • Altanstriche auf ihre Haftung testen
  2. Klar abgegrenzte, frisch beschichtete Testfläche auf einem verwitterten Betondachstein-Dach
    2

    Schritt 2 von 4

    Fläche freilegen

    Bahn für Bahn wird die Dachfläche bearbeitet, bis der feste Stein zutage liegt – ohne chemische Zusätze in diesem Arbeitsschritt.

    • Bewuchs bis in Falze und Überlappungen
    • Lose Altbeschichtung vollständig herunter
  3. 3

    Schritt 3 von 4

    Abtrocknen lassen

    Danach ruht die Fläche. Wie lange, bestimmt die Wetterlage – Restfeuchte im Stein arbeitet später gegen jeden frischen Verbund.

    • Wartezeit richtet sich nach der Witterung
    • Wetterpuffer statt starrer Terminkette
  4. Frisch beschichtetes Ziegeldach nach der Abnahme
    Abschluss:

    Abschluss

    Untergrund freigeben

    Sauber, trocken und tragfähig: Erst wenn alle drei Bedingungen einzeln bestätigt sind, geht die Fläche in den nächsten Arbeitsgang.

    • Drei Kriterien getrennt beurteilt
    • Freigabe mit Fotos dokumentiert

Das TRODATEC-Verfahren im Detail

Haftung ist Physik: womit sich die Beschichtung wirklich verbindet

Haftung entsteht durch direkten Kontakt zwischen Beschichtungsmaterial und Dachstein – nicht durch guten Willen und nicht durch dickeren Auftrag. Diese physikalische Grundregel lässt sich durch kein Material der Welt umgehen; der Querschnitt zeigt, warum jede Lage zwischen den beiden Partnern zur potenziellen Sollbruchstelle wird.

  1. 4

    Funktionsbeschichtung

    Verbindet sich ausschließlich mit dem, was sie tatsächlich berührt – liegt etwas dazwischen, haftet sie an dieser Lage statt am Stein darunter.

  2. 3

    Zwischenschicht

    Schmutz, Ablagerungen oder lose Partikel werden Teil der Verbindung: Die Beschichtung hält dann exakt so gut, wie diese schwächste Zwischenlage am Ziegel haftet.

  3. 2

    Sandende Oberfläche

    Kreidet oder sandet der Stein, haftet die Beschichtung an losem Abrieb. Solche Flächen werden abgetragen und gefestigt, bis ein stabiler Grund erreicht ist.

  4. 1

    Fester Dachstein

    Das Ziel der Vorbereitung: sauber, trocken und tragfähig zugleich. Jede der drei Bedingungen ist zwingend – wir prüfen sie getrennt, bevor der nächste Arbeitsgang freigegeben wird.

Der Verbund hält nur so gut wie seine schwächste Lage.

Trennschichten: die unsichtbaren Gegner jeder Beschichtung

Auf einem Altdach liegt mehr, als das Auge erkennt – und schon eine hauchdünne, optisch unauffällige Schicht genügt, um die Verbindung zum Dachstein großflächig zu unterbinden. Vier typische Trennschichten haben wir bei der Vorbereitung deshalb gezielt im Blick.

  • Abrieb und Ablagerungen

    Feiner Abrieb der ausgewitterten Oberfläche, atmosphärische Ablagerungen und organische Filme sind meist hauchdünn – für eine Unterbrechung des Verbunds reichen sie trotzdem aus.

  • „Sieht sauber aus“ täuscht

    Nach oberflächlichem Abspritzen kann eine Fläche ordentlich wirken und dennoch mit einem Trennfilm überzogen sein, der später ganze Bahnen mitnimmt. Abnahmekriterium ist der Zustand, nicht der Eindruck.

  • Alte Beschichtungen

    Lose oder abblätternde Altanstriche müssen vollständig herunter – eine neue Schicht darauf übernimmt deren Schicksal. Fest anhaftende Zonen prüfen wir gezielt: Nur was nachweislich trägt, darf Untergrund sein.

  • Restfeuchte im Stein

    Feuchte drängt beim Abtrocknen nach außen und arbeitet gegen den frischen Verbund. Die Wartezeit vor dem Grundieren ist darum ein Qualitätsschritt – der Zeitplan richtet sich nach der Witterung, nicht umgekehrt.

Vier unsichtbare Gegner des Verbunds im Überblick.

Wie weit die Vorbereitung gehen muss – und wo sie zu weit geht

Eine Vorbereitung kann nicht nur zu oberflächlich ausfallen, sondern auch über das Ziel hinausschießen. Vier Größen entscheiden darüber, ob am Ende ein tragfähiger Untergrund oder eine überarbeitete Fläche vor uns liegt. Zahlenwerte nennen wir dafür bewusst nicht – sie gehören an das einzelne Dach und werden an der Probefläche überprüft.

Abtragstiefe

wie tief freigelegt wird
zurückhaltendmaximal

Bestimmt, ob nur der Belag verschwindet oder auch die abgesandete Zone darunter, die keine Last mehr aufnimmt. Sie entscheidet, worauf der Haftgrund später aufsetzt.

Zu viel davon:
Wird zu tief abgetragen, öffnet sich Stein, der bis dahin dicht war. Die Fläche saugt danach stärker und verlangt mehr Grundierung als eigentlich nötig.
Hängt ab von:
Zustand der Oberfläche, Alter der Eindeckung und Reste früherer Anstriche.

Griffigkeit

Rauheit für den Haftgrund
zurückhaltendmaximal

Eine leicht offene Oberfläche verzahnt sich mit dem Haftgrund. Vollkommen glatte Flächen bieten wenig Angriffspunkt, ein Restprofil ist daher ausdrücklich erwünscht.

Zu viel davon:
Übertriebenes Aufrauen bricht Kanten und Stege an und verändert das Profil des Steins – ein Schaden, den kein Auftrag danach wieder ausgleicht.
Hängt ab von:
Material der Eindeckung, Formsteinprofil und Zustand der Kanten.

Feuchteeintrag

Wasser in der Fläche
zurückhaltendmaximal

Wasser trägt Gelöstes ab. Nötig ist genau so viel, dass die Fläche rückstandsarm wird – jeder Liter darüber verlängert allein die anschließende Wartezeit.

Zu viel davon:
Reichlich Wasser gelangt in Überlappungen und in den Stein. Die Fläche braucht dann deutlich länger, bis sie wirklich trocken ist, und der Termin rutscht.
Hängt ab von:
Saugfähigkeit der Steine, Dachneigung und die Wetterlage der folgenden Tage.

Wartezeit

Standzeit bis zum Auftrag
zurückhaltendmaximal

Gibt der Restfeuchte Gelegenheit, aus dem Stein zu entweichen. Diese Größe kostet nichts außer Geduld und wird trotzdem am häufigsten gekürzt.

Zu viel davon:
Zu lange offen liegende Flächen sammeln erneut Staub, Pollen und Abrieb – dann steht vor dem Auftrag ein zweiter, kurzer Durchgang an.
Hängt ab von:
Luftfeuchte, Temperatur, Sonneneinstrahlung und Ausrichtung der Dachfläche.
Vier Größen der Vorbereitung – und ihre Kehrseite.

Ohne Chemie zum tragfähigen Untergrund

Unser Reinigungsschritt kommt vollständig ohne chemische Zusätze aus. Das ist nicht nur ein Umweltargument, sondern technisch die sauberste Basis für ein System, das über Jahre halten soll – denn was nicht aufgetragen wird, muss auch nicht rückstandsfrei wieder herunter.

  1. 1

    Mechanisch und mit Wasser

    Die Fläche wird kontrolliert und Bahn für Bahn bearbeitet, bis der feste Dachstein freiliegt – ohne chemische Zusätze im Reinigungsschritt.

  2. 2

    Keine Rückstände als Risiko

    Reinigungschemie, die nicht restlos abgespült wird, kann selbst zur Trennschicht zwischen Stein und Grundierung werden – diese oft übersehene Fehlerquelle entfällt hier von vornherein.

  3. 3

    Umgebung bleibt unbelastet

    Ablaufendes Wasser führt keine chemischen Zusätze in Dachrinne, Fallrohr und Garten – gerade bei Regenwassernutzung oder angrenzenden Beeten entscheidend, bei uns Standard statt Aufpreis.

Chemiefreie Vorbereitung: drei Wirkungen einer Entscheidung.

Wenn die Vorbereitung fehlt: von der Blase zum Rückbau

Eine mangelhaft vorbereitete Fläche verrät sich nicht am Tag der Abnahme, sondern über die folgenden Winter – und das in einer immer gleichen Reihenfolge. Wer dieses Muster kennt, erkennt früh, ob eine Beschichtung Bestand hat oder ob unter ihr eine Trennschicht liegt.

  1. 1Erste Anzeichen

    Punktuelle Blasen und matte Nester

    Kleine Wölbungen zeigen, dass unter der Schicht Feuchtigkeit oder loses Material sitzt. Vom Boden aus wirkt die Fläche noch tadellos; auffällig sind allenfalls einzelne matte Stellen im Glanzbild.

    Jetzt hilft: Betroffene Nester öffnen, zurückarbeiten und den Aufbau örtlich neu herstellen.

  2. 2Kanten geben nach

    Ränder heben sich, Inseln platzen ab

    An Stoßkanten und Falzen löst sich die Schicht zuerst, weil dort Wasser steht und der Verbund ohnehin am dünnsten ausfällt. Aus jeder abgeplatzten Insel wird der Ansatzpunkt für die nächste.

    Jetzt hilft: Alle losen Zonen abgrenzen, entfernen und den Untergrund erneut beurteilen.

  3. 3Flächiger Verlust

    Ganze Bahnen lösen sich vom Stein

    Jetzt zeigt sich, dass nicht einzelne Stellen versagen, sondern die Verbindung selbst nie getragen hat: Die Schicht kommt als zusammenhängendes Häutchen mitsamt der Trennschicht ab, die vorher hätte weichen müssen.

    Jetzt hilft: Ausmaß feststellen – eine örtliche Ausbesserung greift hier nicht mehr.

  4. 4Zurück auf Anfang

    Rückbau vor jedem neuen Aufbau

    Bevor überhaupt wieder beschichtet werden kann, muss die alte Schicht herunter. Dieser Rückbau ist aufwendiger als die Vorbereitung, die am Anfang gefehlt hat – und er ist zusätzlich zu bezahlen.

    Jetzt hilft: Fläche vollständig freilegen, danach regulär vorbereiten und neu aufbauen.

Zweifel am Aufbau

Blasen oder abgeplatzte Kanten am Dach?

Zeigt eine bestehende Beschichtung solche Bilder, klären wir am Objekt, wie weit die Ablösung reicht und was ein tragfähiger Neuaufbau verlangt. Der Dach-Check ist kostenlos und endet auch mit einer Absage, wenn sie angebracht ist.

Vom sauberen Dach zur Freigabe: unser Prüfablauf

Nach der Reinigung beginnt die eigentliche Qualitätsarbeit: Erst auf der freigelegten Fläche sind die Stellen zuverlässig erkennbar, die der Belag aus Schmutz und Ablagerungen vorher verdeckt hat. Von dort bis zur Grundierung folgt jeder Auftrag demselben dokumentierten Ablauf.

  1. 1

    Systematische Sichtprüfung

    Die gesamte freigelegte Fläche wird kontrolliert – auf Haarrisse, schadhafte Dachsteine, poröse Firstfugen und nachlässig ausgeführte Anschlüsse.

  2. 2

    Fotodokumentation und Abstimmung

    Jeder Befund wird mit Fotos festgehalten und mit Ihnen besprochen, bevor irgendetwas überarbeitet wird – nichts wird stillschweigend überstrichen, nichts ungefragt erweitert.

  3. 3

    Vereinbarte Reparaturen

    Sie entscheiden auf Grundlage klarer Informationen; erst danach setzen wir die abgestimmten Stellen instand. Dieser Abstimmungsschritt erspart Ihnen böse Überraschungen.

  4. 4

    Dokumentierte Freigabe

    Grundiert wird erst, wenn alle drei Untergrund-Kriterien erfüllt sind – der Kern unseres Qualitätssystems nach ISO 9001 und der technische Grund für 5 Jahre Garantie gemäß Garantiebedingungen.

Vier Stationen zwischen sauberem Dach und Grundierung.

Das Witterungsfenster zwischen Reinigung und erstem Auftrag

Ob die freigelegte Fläche in zwei Tagen oder erst in der Folgewoche grundiert wird, entscheidet nicht der Kalender, sondern die Luft. Vier Wetterlagen kommen im Verlauf eines Jahres regelmäßig vor – und jede verändert, wie lange der Stein zum Abtrocknen braucht.

  1. Trocken und warmIdeal

    Die verlässliche Lage

    Bewegte, trockene Luft nimmt Feuchtigkeit zügig auf. Die Fläche ist meist ohne Umplanung bereit, und die Folge der Arbeitsgänge bleibt so, wie sie im Zeitplan steht.

  2. Bedeckt, kaum WindMöglich

    Trocknet, aber langsam

    Ohne Sonne und Luftbewegung gibt der Stein seine Restfeuchte träge ab, besonders auf der sonnenabgewandten Dachhälfte. Wir kontrollieren dann später statt früher und legen den Auftrag entsprechend.

  3. Hohe LuftfeuchteMöglich

    Das Zeitfenster wird knapp

    Bei feuchter Luft und kühlen Nächten schlägt sich morgens Tau auf der Fläche nieder. Der Beginn des Arbeitstages rutscht nach hinten, und nutzbar bleiben oft nur wenige Stunden.

  4. Nachtfrost in SichtUngeeignet

    Kein Auftrag auf kalter Fläche

    Gefrierende Restfeuchte im Stein arbeitet unmittelbar gegen den frischen Verbund. In solchen Phasen ruht der Auftrag – der gereinigten Fläche schadet das Warten nicht, einem zu früh aufgebrachten Aufbau schon.

Vier Wetterlagen und was sie für die Standzeit bedeuten.

Terminplanung

Reinigung und Auftrag im Wetterfenster planen

Wir legen Reinigungstermin und Auftragstage so, dass zwischen beiden Puffer bleibt – und sagen offen, wenn die Jahreszeit gegen einen schnellen Abschluss spricht. Schildern Sie uns Ihr Dach, wir nennen den nächsten sinnvollen Zeitraum.

Vorbereitungsreinigung und klassische Dachreinigung im Vergleich

Beide Leistungen ähneln sich im Werkzeug, verfolgen aber unterschiedliche Ziele – welcher Maßstab gilt, hängt allein davon ab, was danach mit dem Dach geschehen soll. Wenn Sie keine Beschichtung planen, sondern Ihr Dach lediglich gereinigt haben möchten, sind Sie auf unserer Seite zur Dachreinigung richtig.

Eine reine Reinigung genügt, solange die Oberfläche noch dicht ist und Sie vor allem den Bewuchs loswerden wollen. Saugen die Steine dagegen sichtbar, sind sie matt und ungleichmäßig ausgeblichen, verschiebt eine Reinigung allein nur den Zeitpunkt – dann stellt sich die Frage nach dem Aufbau darüber.

Klassische Dachreinigung
Vorbereitungsreinigung
  • Ziel der Leistung

    Klassische Dachreinigung

    Pflege und Optik des Daches – eine eigenständige Leistung mit eigenem Maßstab, unabhängig von weiteren Arbeitsgängen.

    Vorbereitungsreinigung

    Stellt einen definierten technischen Zustand her, an dem später ein mehrschichtiges Beschichtungssystem hängt.

  • Abnahmekriterium

    Klassische Dachreinigung

    „Die Fläche ist gepflegt“ – das genügt, wenn keine weiteren Schichten folgen sollen.

    Vorbereitungsreinigung

    „Die Fläche trägt eine Beschichtung“ – ein deutlich strengerer Maßstab mit dokumentierter Freigabe vor dem nächsten Arbeitsgang.

  • Bearbeitungstiefe

    Klassische Dachreinigung

    Der übliche Reinigungsdurchgang genügt; Kontrollen auf Trennschichten und sandende Bereiche sind bei einer reinen Pflegeleistung nicht nötig.

    Vorbereitungsreinigung

    Intensivere Bearbeitung mit konsequenter Kontrolle auf Trennschichten und sandende Bereiche über die gesamte Fläche.

  • Was danach geschieht

    Klassische Dachreinigung

    Mit der Abnahme ist die Leistung beendet – die Fläche bleibt so, wie die Reinigung sie hinterlässt, auch im Farbbild der einzelnen Steine.

    Vorbereitungsreinigung

    Auf die Freigabe folgt der nächste Arbeitsgang; die Wartezeit dazwischen gehört zur Planung und ist keine Pause im Ablauf.

  • Wann die richtige Wahl

    Klassische Dachreinigung

    Wenn Ihr Dach ohne anschließende Beschichtung gepflegt und optisch aufgefrischt werden soll.

    Vorbereitungsreinigung

    Wenn eine Beschichtung folgt: Dieser Baustein entscheidet, ob Grundierung und Deckschichten über Jahre halten oder frühzeitig versagen.

Gleiche Werkzeuge, zwei Maßstäbe – je nach Ziel der Reinigung.

Ihr Objekt, Ihre Zahl

Was Ihre Fläche kostet, sagen wir nach dem Blick darauf

Besichtigung und Probefläche sind kostenlos. Sie erhalten eine belastbare Kalkulation statt einer Schätzung am Telefon — und entscheiden erst danach.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Rückruf oder E-Mail – wie Sie möchten
  • Festpreis erst nach der Besichtigung

Kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden erst nach der Probefläche.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Die Fragen, die uns vor einer Beauftragung am häufigsten erreichen – kompakt beantwortet.

Kann mein Dach auch ohne vorherige Reinigung beschichtet werden?

Nein, davon raten wir dringend ab. Auf verschmutztem oder losem Untergrund kann sich keine Beschichtung dauerhaft verankern – Abplatzungen wären absehbar. Die Vorbehandlung ist deshalb bei uns fester und unverzichtbarer Bestandteil jedes Beschichtungsauftrags.

Wird bei der Reinigung vor der Beschichtung Chemie eingesetzt?

Nein. Der Reinigungsschritt erfolgt bei uns ohne Chemie. Für die anschließende Grundierung und die Funktionsbeschichtung kommen bewährte Beschichtungsmaterialien zum Einsatz – fachgerecht verarbeitet auf dem sauberen Untergrund.

Was passiert, wenn nach der Reinigung Schäden am Dach sichtbar werden?

Genau dafür ist dieser Schritt da: Erst auf der sauberen Fläche zeigt sich der tatsächliche Zustand. Kleinere Schäden wie einzelne defekte Ziegel beheben wir nach Absprache vor der Beschichtung; bei größeren Mängeln beraten wir Sie offen über die sinnvollen Optionen.

Ich möchte nur eine Dachreinigung, keine Beschichtung – geht das?

Ja. Die Dachreinigung bieten wir auch als eigenständige Leistung an, unabhängig von einer Beschichtung. Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite zur Dachreinigung.

Wie lange muss das Dach nach der Reinigung trocknen?

Das hängt von Witterung, Jahreszeit und Saugfähigkeit der Dachsteine ab – deshalb nennen wir keine Pauschalzeit, sondern prüfen die Fläche vor der Freigabe. Grundiert wird erst, wenn der Untergrund ausreichend abgetrocknet ist. Diese Wartezeit planen wir von Anfang an in den Ablauf ein.

Warum wird die gesamte Fläche vorbereitet und nicht nur die schmutzigen Stellen?

Weil der Verbund flächig funktionieren muss: Grundierung und Beschichtung gehen über das ganze Dach, also muss auch der tragfähige Untergrund überall vorhanden sein. Eine partiell vorbereitete Fläche hätte genau an den ausgelassenen Stellen ihre Schwachpunkte – und dort beginnt später das Ablösen.

Mein Dach wurde früher schon einmal beschichtet – ist eine neue Beschichtung möglich?

Häufig ja, aber erst nach Prüfung der Altbeschichtung: Lose und abblätternde Bereiche müssen vollständig entfernt werden, fest anhaftende Zonen testen wir auf ihre Tragfähigkeit. Ob und mit welchem Vorbereitungsaufwand Ihr Dach neu beschichtet werden kann, klärt der kostenlose Dach-Check.

Woran erkenne ich, dass ein Anbieter an der Vorbereitung spart?

An fehlenden Angaben: Wenn im Angebot nicht steht, wie gereinigt wird, wie mit Altbeschichtungen und sandenden Flächen umgegangen wird und wann die Fläche für die Grundierung freigegeben gilt, ist die Vorbereitung meist ein Schnelldurchlauf. Fragen Sie gezielt nach – an der Antwort erkennen Sie den Unterschied.

Ist die Vorbehandlung im Preis der Beschichtung enthalten?

Ja. Sie ist kein Zusatzposten, sondern ein Arbeitsgang des Beschichtungsaufbaus und wird im Angebot auch so ausgewiesen. Einzeln bestellt käme derselbe Aufwand teurer, weil Anfahrt und Zugangstechnik zweimal anfallen. Wie sich der Gesamtbetrag zusammensetzt, lesen Sie auf unserer Kostenseite.

Was passiert, wenn es nach der Reinigung tagelang regnet?

Dann warten wir. Der freigelegten Fläche nimmt Regen nichts – sie braucht anschließend lediglich wieder Zeit zum Abtrocknen. Wir beobachten die Wetterlage, halten Sie über den neuen Termin auf dem Laufenden und beginnen den nächsten Arbeitsgang erst, wenn die Fläche ihn verträgt. Ein verschobener Tag ist kein Qualitätsproblem, ein Auftrag auf feuchtem Stein schon.

Blasen und Abplatzungen – liegt das immer an der Reinigung?

Nicht zwangsläufig, aber häufig. Neben einer verbliebenen Trennschicht kommen zwei weitere Ursachen in Betracht: Feuchtigkeit, die aus dem Dachaufbau nach außen drängt, und ein Auftrag bei ungeeigneter Witterung. Deshalb prüfen wir vor der Freigabe nicht allein die Sauberkeit, sondern zusätzlich Restfeuchte und Wetterlage – diese drei Ursachen lassen sich nur gemeinsam ausschließen.

Nach der Reinigung wirkt mein Dach fleckig – ist das normal?

Ja, und für die Beschichtung ohne Bedeutung. Unterschiedlich stark ausgewitterte Steine nehmen Wasser verschieden auf und trocknen daher ungleichmäßig ab; dazu treten Farbunterschiede hervor, die jahrelang unter dem Bewuchs verborgen lagen. Der einheitliche Ton entsteht erst mit dem Aufbau darüber – ein gleichmäßiges Farbbild ist das Ergebnis der Beschichtung, nicht der Reinigung.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir antworten meist noch am selben Tag.

Ihr Beweis vor der Entscheidung

Kostenlose Probefläche: Sie sehen das Ergebnis an Ihrer eigenen Wand

Kein Prospektbild, kein Versprechen – wir reinigen einen abgegrenzten Bereich an Ihrem Objekt. Sie vergleichen vor Ort mit der unbehandelten Fläche daneben und entscheiden erst danach, ob wir weitermachen.

Dachfläche zur Hälfte anthrazit beschichtet, daneben die unbehandelte Fläche im Originalzustand
Genau so sieht eine Probefläche ausOriginalfoto aus einem Auftrag – dieselbe Dachfläche, behandelt und unbehandelt direkt nebeneinander.
  • Kostenlos und ohne Verpflichtung
  • Rückruf in der Regel am selben Werktag
  • Festpreis erst nach der Besichtigung
  • 5 Jahre Garantie gemäß Garantiebedingungen

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Probefläche anfragen – vier Angaben genügen

Wir klären Untergrund und Zugang im Gespräch und stimmen den Termin ab. Rückruf oder E-Mail – wie Sie möchten.

Kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden erst nach der Probefläche.

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